Kundgebung: Ein Jahr nach Hanau

Ein Jahr ist vergangen seit dem 19. Februar 2020, als ein rechter Terrorist in Hanau 9 Menschen ermordet hat, die er als Ausländer ausmachte.

Aus diesem Grund gab es heute, am 20. Februar, auch in Villingen-Schwenningen eine Kundgebung. Gemeinsam mit Jugendlichen der Alevitischen Gemeinde hatten wir, das Offene Antifaschistische Treffen VS, die Kundgebung organisiert. Bei frühlingshaftem Wetter kamen etwa 50 Menschen auf dem Latschariplatz zusammen, um ein Zeichen gegen rechten Terror zu setzen und dafür einzustehen das die Morde Konsequenzen haben. Weiterlesen

Hanau ist überall – kein Schlussstrich | Kundgebung: 20. Februar, Villingen

Am 19. Februar ist es genau ein Jahr her, dass bei dem rassistischen Anschlag in Hanau neun Menschen ermordet wurden. Der Täter hatte gezielt Menschen getötet, die er als „Ausländer“ ausmachte – die Tat in den Abendstunden des 19. Februar 2020 in Hanau war Rechter Terror.

Politik und Medien zeigten sich bestürzt und dennoch: Bereits wenig später wurde begonnen die Ereignisse zu verharmlosen. Verantwortliche aus der Politik, den Sicherheitsbehörden und der Presse sprachen vom „Verwirrten“ und „Einzeltäter“. Der Anschlag wurde aus seinem gesellschaftlichen Zusammenhang gerissen. Über rassistische Gewalt wird geschwiegen, rechter Terror verharmlost und die Gefahr, die von der extremen Rechten ausgeht, ignoriert. Weiterlesen

Kante zeigen… aktiv gegen den Wahlkampf der Rechten

Der Wahlkampf hat begonnen. Die ersten Wahlplakate hängen, die ersten Wahlwerbe-Spots werden ausgestrahlt und die ersten Parteiflyer werden verteilt. Ob wir den ganzen Parteien ihre schönen Worte und netten Versprechungen glauben, oder müde abwinken steht auf einem anderen Blatt. Klar ist aber für uns: den Rechten, allen voran der AfD, stellen wir unseren Widerstand entgegen. Weiterlesen

Kante zeigen gegen AfD und Nazis – Opposition ist mehr als Kreuzchen machen

Willkommen im Wahljahr 2021. Die Parteien werben um Stimmen. Wie immer in Wahlkampfzeiten versuchen auch die Rechten – mit ihren populistischen Phrasen und rassistischen Parolen – auf Stimmenfang zu gehen.

Ob wir den Parteien die schönen Worte und netten Versprechungen glauben oder müde abwinken, eines muss klar sein: Wer sein Kreuzchen bei den Rechten macht, schneidet sich definitiv ins eigene Fleisch.

Kante zeigen gegen AfD und rechte Hetze!

Die Parteien des rechten Lagers, allen voran die AfD, betreiben eine Politik die schlicht gegen die Interessen der breiten Bevölkerung gerichtet ist. Das verwundert kaum, wo doch ihr Spitzenpersonal fast ausschließlich aus Unternehmens- und Steuerberatern und Vermögenden besteht. Mit populistischen Phrasen und rassistischer Hetze versuchen sie dies zu übertünchen. Weiterlesen

23. Februar nach Pforzheim gegen den Nazi-Fackelaufmarsch

Am 23. Februar wollen die Nazis vom „Freundeskreis ein Herz für Deutschland“ in Pforzheim wieder auf dem Wartberg aufmarschieren – natürlich wird es auch antifaschistische Proteste dagegen geben und aus der Region Villinmgen-Schwenningen eine gemeinsame Anfahrt.

Auf der Seite der …nicht lange fackeln!-Kampagne findet ihr weitere Infos, Zugtreffpunkte und den Aufruf:

Alle Jahre wieder…

Am Dienstag den 23. Februar findet erneut die faschistische Fackelmahnwache des „Freundeskreis – Ein Herz für Deutschland (FHD)“ auf dem Pforzheimer Wartberg statt. Als Vorwand für ihren geschichtsrevisionistischen Aufmarsch, nutzen sie den Jahrestag der Bombardierung der Stadt Pforzheim am 23. Februar 1945. Es ist fragwürdig, ob die Bombardierung Pforzheims zum schnelleren Sieg über den deutschen Faschismus geführt hat. Dabei starben 17.000 ZivilistInnen, unter ihnen auch zahlreiche ZwangsarbeiterInnen. Jedoch leugnen die Nazis auf dem Wartberg die Hauptschuld des Dritten Reiches am Zweiten Weltkrieg und verteidigen damit eines der mörderischsten Regime die es jemals in der Geschichte der Menschheit gab. Ihre aggressive Angriffspolitik und die Verachtung menschlichen Lebens, in Form von Rassenlehre und Co., kostete Millionen Menschen das Leben. Weiterlesen

Proteste & Demo gegen den AfD-Parteitag am 6. Februar – Lockdown für die AfD!

+++ AfD-Parteitag abgesagt +++

Die AfD bringt sich für ihren Wahlkampf in Stellung. Am 6. und 7. Januar will die selbsternannte „Alternative“ ihren Landesparteitag abhalten. Während aufgrund der Covid-Pandemie die Menschen wohl oder übel Kontakte reduzieren und das normale Leben quasi eingefroren ist, lädt die AfD ihre Mitglieder zum Parteitag-Event in die Stuttgarter Messehallen ein.

Sorgen wir dafür, dass die Veranstaltung der rechtsaußen Partei nicht ungestört abläuft. Wir rufen dazu auf sich an den Protesten gegen den AfD-Parteitag zu beteiligen und organisieren aus der Region VS eine gemeinsame Anfahrt – trotz Corona! Denn die Rassisten, Frauenfeinde und Homophoben, die neoliberalen Kapitalfreunde und Holocaustleugner machen keine Lockdown-Pause. Antifaschistischer Widerstand dagegen ist notwendig. Gehen wir also gemeinsam auf die Straße und machen deutlich, dass wir die AfD und ihre Hetze nicht tolerieren! Weiterlesen

Flugblatt Aktion beim Zulieferbetrieb Mahle in RW

Vor Beginn der Frühschicht haben aktive vom offenen Antifaschistischen Treffen und der Initiative Solidarität leben in Rottweil Flugblätter an die ArbeiterInnen bei Mahle verteilt.

Die zunehmenden Angriffe von Oben auf die Rechte und Errungenschaften der Lohnabhängigen machen gerade keine Lockdown-Pause. Nicht nur bei Mahle, im großen Ausmaß bläst das Kapital auf unsere Arbeits- und Lebensbedingungen. Es sind rechte Akteure aller Lager die aus dieser Situation Profit schlagen wollen. AfD und Nazis versuchen gezielt durch Spaltung Stimmung zu machen und ihre Hetze in die Betriebe zu tragen. Für die reellen Probleme der Menschen haben AfD und Co keine Lösungen, im Gegenteil sie spalten die Belegschaften. Rassismus und Ausgrenzung lenkt von den tatsächlichen Ursachen der Krise ab und erschwert die notwendige kollektive Gegenwehr der Lohnabhängigen. Weiterlesen

Diskussions- und Info- Veranstaltung zu: Querdenken0711 | antifaschistischer Intervention | Gewalt und Repression

16.Oktober, Beginn 20 Uhr, im Linken Zentrum Mathilde Müller

Seit mehreren Monaten sitzt ein Antifaschist aus dem Großraum Stuttgart in Untersuchungshaft, der schwerwiegendste Vorwurf gegen ihn lautet versuchter Totschlag, bei zahlreichen weiteren AntifaschistInnen in Baden-Württemberg gab es im selben Zusammenhang Hausdurchsuchungen.

Hintergrund:

Mehrere Wochen war Stuttgart der Hotspot der Coronaleugner und Hygienedemos. Auf dem Cannstatter Wasen versammelten sich zu Höchstzeiten über 10.000 Menschen um gegen die Corona-Maßnahmen der Regierung zu protestieren.

Die Inhalte der TeilnehmerInnen zeugten von einem rechten Gedankengut das verknüpft mit der Corona-Thematik auf die Straße fand. Weiterlesen

Bericht: Antifaschistischer Widerstand gegen „Querdenken“ am Bodensee

() Mehrere hundert Menschen beteiligten sich am ersten Oktoberwochenende 2020 an Protesten gegen Aktionen der „Querdenken“-Bewegung in und um Konstanz. Aufgerufen hatte, neben anderen AkteurInnen, das deutsch-schweizer „Welcome to paradise“-Bündnis.

Den Bericht haben wir gefunden unter anderem auf „de.indymedia.org“. Unten gibt es mehr Bilder und Links zu weiteren Infos und Hintergründen.

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Konstanz: Proteste gegen Corona-Leugner und rechte Hetzer

Nach Aufmärschen in Stuttgart, Berlin und vielen anderen Städten, rufen verschiedene „Querdenken“-Gruppen und andere Teile der Corona-Leugner am ersten Oktoberwochenende nun nach Konstanz auf. Menschenkette, Gebet, Kundgebung – dabei stehen Esoteriker, Impfgegner und Verschwörer mit Nazis, Identitären, AfDlern zusammen und predigen Frieden und Freiheit. Weiterlesen