Antifaschistischer Infotisch in Villingen – gegen „Der Dritte Weg“

Im Rahmen eines Infostands waren AntifaschistInnen am Samstag Nachmittag in der Villinger Fußgängerzone präsent. An Schautafeln, an ausliegenden Infobroschüren und persönlichen Gesprächen am Stand informierten sich zahlreiche PassantInnen.

Der im Vorfeld angekündigter Stand wurde in Kooperation des Offenen Antifaschistischen Treffen VS und der Antifaschistischen Aktion [O] VS organisiert. Ziel war es auf die Aktivitäten der jungen faschistischen Partei „Der Dritte Weg“ hinzuweisen. Seit über einem Jahr versuchen die örtlichen Mitglieder der Partei hier in Villingen-Schwenningen Strukturen aufzubauen, auch mehrere kleine Aktionen der Faschisten sind Zeichen davon.

Die regionalen Akteure der extrem rechten Partei waren 2015 und 2016 an den rassistischen Kundgebungen von „SBH-Gida“ und später auch „Nein zum Heim-SBH“ beteiligt. Im Zuge der Aufmärsche fand eine Vernetzung zuvor einzelner Faschisten statt. Mit der Partei „Der Dritte Weg“ scheinen Manche nun auch einen organisatorischen Rahmen gefunden zu haben.

Auf das, was sich aktuell in der militanten faschistischen Ecke
zusammenfindet hinzuweisen, war Ziel des Standes. Denn während in Villingen-Schwenningen der Aktionismus eher zurückhaltend ist, treten die Mitglieder von „Der Dritte Weg“ in anderen Gegenden bereits einiges aggressiver auf, im Kreis Göppingen kam es in der vergangenen Zeit zu mehreren Anschlägen gegen Andersdenkende und Journalisten. Zuletzt wurden in Kirchheim Scheiben des Kulturhauses „Volkshaus Kirchheim“ eingeworfen und Buttersäure ins innere des Hauses geworfen.

Bereits am kommenden den Freitag den 31. März bietet sich allen Interessierten eine weitere Möglichkeit sich über das faschistische Lager zu Informieren:

Veranstaltung „Der Dritte Weg“ eine neue faschistische Partei.

Neuer Wind von Rechts? Dazu findet am 31. März eine Vortragsveranstaltung in VS-Schwenningen statt. Florian H., aktiv in der antifaschistischen Bewegung berichtet über die Partei „Der Dritte Weg“.
Der Aktivist wird auf die Geschichte der jungen Partei, die dahinter stehende Ideologie, den Strukturaufbau und die faschistischen Akteure in der Region eingehen. Außerdem wird er verschiedene Möglichkeiten antifaschistischem Engagement bezogen auf das Projekt der militanten Rechten anreißen.

Die Veranstaltung findet am Freitag, den 31. März, in den Räumen des Linken Zentrum Mathilde Müller (Jahnstr.47/1 VS-Schwenningen) statt.

Beginn ist um 20 Uhr. Der Eintritt ist frei. Organisiert wird die Veranstaltung vom Offenen Antifaschistischen Treffen VS zusammen mit der Antifaschistischen Aktion [O] VS.

Veranstaltung – „Der Dritte Weg“ eine neue faschistische Partei am 31.März

Neuer Wind von Rechts? Dazu findet am 31. März eine Vortragsveranstaltung in VS-Schwenningen statt.

Florian H., aktiv in der antifaschistischen Bewegung berichtet über die Partei „Der Dritte Weg“.

Die Veranstaltung findet am Freitag in den Räumen des Linken Zentrum Mathilde Müller (Jahnstr.47/1 VS-Schwenningen) statt. Beginn ist um 20 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Die Faschisten greifen Missstände, wie Armut und Arbeitslosigkeit, auf. Ihre Lösung: ihre konstruierte „Volksgemeinschaft“, als Sündenböcke präsentieren sie MigrantInnen und Geflüchtete.

Der Aktivist wird auf die Geschichte der jungen Partei, die dahinter stehende Ideologie, den Strukturaufbau und die faschistischen Akteure in der Region eingehen. Außerdem wird er verschiedene Möglichkeiten antifaschistischem Engagement, bezogen auf das Projekt der militanten Rechten, anreißen.

Organisiert werden der Infotisch am 25. März und die Veranstaltung vom Offenen Antifaschistischen Treffen VS zusammen mit der Antifaschistischen Aktion [O] VS.

Antifaschistischer Infotisch am kommenden Samstag

Am kommenden Samstag, den 25. März, werden AntifaschistInnen ab 13 Uhr in VS-Villingen auf dem Latschariplatz über die faschistische Partei „Der Dritte Weg“ informieren.

Seit über einem Jahr treten die Mitglieder der militanten Kleinpartei zunehmend auch in der Region in Erscheinung. Im Spätherbst führten sie etwa einen Stand unter dem Motto „Asylflut stoppen“ in VS-Villingen durch, zuletzt waren sie auf dem Weihnachtsmarkt, ebenfalls in VS-Villingen, unterwegs und verteilten dort Flyer an BesucherInnen.

In anderen Gegenden ist das Auftreten der Faschisten bereits einiges aggressiver, im Kreis Göppingen kam es in der vergangenen Zeit zu mehreren Anschlägen gegen Andersdenkende und Journalisten.

Am kommenden Samstag wird im Rahmen des Infostandes nun erstmals in Villingen-Schwenningen die Aktivitäten von „Der Dritte Weg“ öffentlich thematisiert.

25.März | 13 Uhr | VS-Villingen

Kein Platz für rechte Hetze – Nein zum AfD Parteitag in Triberg

Am 13. und 14. Mai will die AfD einen Landesparteitag im Kurhaus in Triberg abhalten. An diesem Wochenende wollen die Rechts-Außen-Politiker ihre Kandidatenlisten zur Bundestagswahl vervollständigen.

Hinter der Ankündigung in der kleinen Schwarzwald Stadt zu tagen, dürfte auch der Versuch stehen abseits von Protesten zusammen zu kommen.

Das Offene Antifaschistische Treffen VS ruft dazu auf der AfD in Triberg einen Strich durch ihre Rechnung zu machen. Sorgen wir gemeinsam dafür, dass das Treffen der rechten Hetzer im Kurhaus nicht reibungslos stattfinden kann.

Denn die AfD steht wie keine andere Partei für die Hetze gegen Geflüchtete und MigrantInnen. Mit zahllosen verbalen Ausfällen und gezielten Provokationen versuchen Gauland, Höcke, Petry und Co. Hass zu sähen und die Gesellschaft zu spalten.

Die AfD schürt eine völkisch-nationalistische Ideologie, sie versucht rassistische Hetze gesellschaftsfähig zu machen, sie instrumentalisiert sexistische Übergriffe für sich und vertritt zugleich ein Frauenbild, das von Unterwürfigkeit geprägt ist.

Machen wir deutlich das wir Rechte Hetze, weder im Schwarzwald noch anderswo hinnehmen!

Gehen wir an diesem Mai- Wochenende in Triberg gemeinsam auf die Straße.

Achtet auf kommende Ankündigungen.

Die Fackelmahnwache auf dem Wartberg verhindern! // Gemeinsame Anreise aus VS

6058672654-previewAm 23.Februar will der faschistische „Freundeskreis ein Herz für Deutschland“ eine Fackelmahnwache anlässlich der Bombardierung Pforzheims durch die Alliierten im 2.Weltkrieg abhalten.

Die jährlichen Kundgebungen auf dem Wartberg in Pforzheim zählt seit Jahren zu den regelmäßig stattfindenden Aufmärschen von Faschisten im süddeutschen Raum. Wie in Dresden und Magdeburg, so versuchen Faschisten auch in Pforzheim die Angriffe auf deutsche Städte im zweiten Weltkrieg zu nutzen, um sich in einer Opferrolle darzustellen. Mit dem Gedenken ausschließlich deutscher Opfer wird der millionenfache Mord der deutschen Faschisten relativiert.

Wie die letzten Jahre gezeigt haben, können wir in unserem Handeln gegen rechte Treiber weder auf die Stadt Pforzheim, noch auf die Behörden zählen. Mit Aufrufen gegen die antifaschistischen Proteste, durch massive Kontrollen und Gewalt seitens der Polizei wird versucht das rechte Problem zu vertuschen und antifaschistisches Engagement zu kriminalisieren.

Doch wie die Jahre zuvor werden wir uns auch in diesem Jahr nicht davon abschrecken lassen, sondern uns Einmal mehr auf dem Pforzheimer Wartberg an den antifaschistischen Aktionen beteiligen. Die Faschisten werden am 23.Februar keine ruhige Kulisse für ihr menschenverachtendes Gedenken haben.

Kommt zur gemeinsamen Anreise des Offenen Antifaschistischen Treffen Villingen-Schwenningen. Fahrt mit uns am 23.Februar um 15 Uhr am Bahnhof in Schwenningen nach Pforzheim, um sich bei den Protesten anzuschließen.

Es gibt kein Recht auf Nazipropaganda!

Nicht lange fackeln!

23.Februar | 15 Uhr | Bahnhof Schwenningen

Film „Golden Dawn: A Personal Affair“

film-goldene-morgenroeteAm 18. November zeigt das Offenes Antifaschistisches Treffen Villingen-Schwenningen den Film „Golden Dawn: A Personal Affair“ über die faschistische Partei „Goldene Morgenröte“ aus Griechenland.

Während hierzulande offen faschistische Parteien, wie etwa „Der III. Weg“, im bundesweiten Rechtsruck bisher eine untergeordnete Rolle einnehmen, sieht es im europäischen Kontext anders aus.

Die Dokumentation der Jornalistin Angélique Kourounis zeigt wie in Griechenland die faschistische Partei „Goldene Morgenröte“ von einer kleinen militanten Gruppierung zur dritt stärksten Kraft wurde. Angélique Kourounis begleitete die Partei mehrere Jahre und zeigt in ihrem Film wie es der „Goldenen Morgenröte“ gelingen konnten sich derart rasant zu Entwickeln.

Die Partei „Der III. Weg“ nimmt sich die griechischen Faschisten zum Vorbild. Immer wieder reisen wichtige Personen der Partei nach Griechenland. So wundert es nicht das Ideologie und Auftreten sich kaum noch voneinader unterscheiden lassen.

Uns ist es deshalb wichtig diesen Film auch hier in Deutschland zu zeigen und laden darum am 18. November um 20 Uhr in das Linke Zentrum Mathilde Müller (Jahnstraße 47/1, 78054 VS-Schwenningen) ein. Der Eintritt ist gegen Spende, welche den MacherInnen des Filmes zu Gute kommt.

Einen Trailer zum Film findet ihr hier: https://www.youtube.com/watch?v=X9_8H33wloc

Offenes Antifaschistisches Treffen im November

Am kommenden Mittwoch, 02. November, findet um 19 Uhr wieder das OAT statt. Zwar „schläft“ faschistische, rassistische und sexistische Hetze absolut nicht, aber da wir gerade wegen der Zeitumstellung alle eine Stunde länger schlafen konnten steht wohl zumindest außer Frage, dass wir am Mittwoch alle in bester Laune und gut ausgeruht zusammenkommen.

Dieses mal werden wir unter anderem einen Rückblick auf die Aktivitäten der faschistischen Kleinstpartei „der III. Weg“ in der Region werfen. Beginnen werden wir aber wieder mit einem Inputreferat und anschließender Diskussion.

 

Inputreferat: Spanischer Bürgerkrieg

Mit dem spanischen Bürgerkrieg setzte die Bevölkerung ab 1936 dem Faschismus Francos und seinen Truppen breiten Widerstand entgegen. Mit der internationalen Brigade kamen insgesamt knapp 60.000 Menschen aus unterschiedlichen Ländern nach Spanien, um die spanische Bevölkerung bei ihrem Kampf gegen den Faschismus zu unterstützen und dadurch auch den weiteren Vormarsch des Faschismus in Europa zu verhindern. Während die faschistischen Staaten Deutschland und Italien eng mit Franco zusammenarbeiteten, schlossen sich gerade aus der Bevölkerung dieser beiden Ländern, aber auch viele den internationalen Brigaden in Spanien, an. Die Erfahrungen in ihren Heimatländer, ihre Verfolgung, aber auch ihr internationalistisches Selbstverständnis, brachte sie zu ihrem Entschluss. Zwar gelang es den Faschisten den Bürgerkrieg mit äußertster Brutalität niederzuschlagen, doch ist der Widerstand der Bevölkerung unvergessen. Auch sind bis heute die internationalen Brigaden ein leuchtendes Vorbild der internationalen Solidarität und des gemeinsamen Kampfes gegen den Faschismus.

 

Wer mehr zum spanischen Bürgerkrieg erfahren und daran mitarbeiten möchte, rechter Hetze aktiv etwas entgegen zu setzen, kann sich also wieder auf das OAT am Mittwoch freuen.

 

Kommt vorbei, bringt Freunde mit!

Offenes Antifaschistisches Treffen Villingen-Schwenningen
– jeden ersten Mittwoch im Monat ab 19 Uhr im Linken Zentrum Mathilde Müller (Jahnstr. 47/1, Schwenningen, Eingang Karlstr.)