Proteste in Rottweil gegen den AfD-Landesparteitag

Zahlreiche Menschen gegen AfD-Landesparteitag auf der Straße – AfD trifft sich unter dem Schutz eines großen Polizeiaufgebots – antifaschistische Mobilisierung auf der Straße sichtbar

Am Samstag, 24. Februar beteiligten sich deutlich über Tausend Menschen an den Protesten gegen den recht kurzfristig angekündigten außerordentlichen Parteitag der Baden-Würrtembergischen Landes-AfD. Es war ein sehr unterschiedliches Spektrum welches zu Protesten Aufgerufen hatte, aus Rottweil war es der bürgerliche Zusammenschluss „Rottweil bleibt bunt“. Daneben waren es wir vom Offenen Antifaschistisches Treffen VS welche mobilisierten – als eigener Akteur und mit einem eigenen Aufruf – ebenfalls um 9:30 Uhr an die Stadthalle.

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Auf geht‘s: Protest gegen die AfD in Trossingen – Donnerstag 29.02.

Die AfD will am Donnerstag, den 29. Februar, eine Veranstaltung in Trossingen abhalten. Während Nazis, stramme Rechte der Werte Union, AfD Faschisten und auch manch Unternehmer Deportationspläne schmieden, nennt die AfD ihre Veranstaltung „Bürgerdialog“ – doch rechte Hetze und faschistische Gewalt sind niemals ein Dialog!

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Bericht zur Hanau-Gedenkkundgebung in Villingen

Gestern waren wir am frühen Abend in der Villinger Innenstadt und haben an die erinnert die am 19.Februar 2020 in Hanau von einem Rassisten ermordet wurden.

Wir gedenken, um uns zu erinnern weswegen wir kämpfen. Wir gedenken, weil wir es Leid sind in Verhältnissen zu leben die solche Taten herbeiführen und Reproduzieren. Wir gehen auf die Straße, weil wir nicht vergessen wollen und keinen Frieden schließen mit all denen die keine Konsequenzen aus der Tat ziehen und fleißig Krokodilstränen vergießen, um dann im nächsten Wahlkampf wieder mit populistischen und rassistischen Parolen im rechten Lager auf Stimmenfang zu gehen.

Jedes Jahr versuchen wir uns aufs Neue mit der Tat und den gesellschaftlichen Zusammenhängen auseinander zu setzen und es neu einzuordnen, in das Geschehene und die aktuelle Politik. Dass diese Auseinandersetzung wichtig ist und die Leute beschäftigt, sehen wir wenn Menschen stehenbleiben um sich der Kundgebung anschließen oder Flugblätter mitnehmen. Wir finden es gut wenn die Organisator:innen von den breiten Bündnissen, die gerade auch gegen die AfD demonstrieren, unseren Aufruf in den Sozialen Netzwerken liken. Ein ehrlicherer Umgang mit dem Thema wäre aber dann auch zum Gedenken auf die Straße zu kommen.

Wir werden weiter Erinnern an die Ermordeten von Hanau und an alle Betroffenen von rechter Gewalt und wir werden weiter Kämpfen für eine Zukunft in der wir alle frei und ohne Angst miteinander leben können.

In Gedenken an: Gökhan Gültekin, Sedat Gürbüz, Said Nesar Hashemi, Mercedes Kierpacz, Hamza Kurtović, Vili Viorel Păun, Fatih Saraçoğlu, Ferhat Unvar und Kaloyan Velkov.

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Hanau – Gedenken heißt kämpfen

Vier Jahre sind vergangen seit der Tat von Hanau. Seit vier Jahre steht der Name Hanau für mehr als eine Stadt in Deutschland. Seit vier Jahren steht Hanau für Hanau – sinnbildlich für den rassistischen Alltag und rechte Gewalt. Aber auch für Widerstand und nie wieder!

Am 19. Februar 2020 erschoss ein Faschist in einer Shisha-Bar und der Umgebung neun Menschen. Neun Morde, die wir nicht vergeben, neun Menschen, die wir nicht vergessen.

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…die rechte Welle brechen – Gegen den AfD-Parteitag in RW

Für den 24. und 25. Februar kündigt die AfD Baden-Württemberg einen außerordentlichen Landesparteitag in Rottweil an.

Das können und werden wir nicht unwidersprochen hinnehmen! Nicht erst mit den jüngsten Enthüllungen ihrer Deportationspläne ist klar: Die AfD ist gefährlich. Sie ist die zentrale Kraft im rechten Lager und eine Bedrohung für viele Menschen. Sich dieser Partei entgegenstellen ist notwendig. Ein wichtiger Teil dabei ist der Widerstand gegen rechte Veranstaltungen und der direkte und vielfältige Protest – kommt mit auf die Straße gegen den AfD Landesparteitag in Rottweil.

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Große Kundgebung gegen AfD und Rechts in Villingen

Über tausend Menschen waren am Samstag den 27. Januar in Villingen auf der Straße um sich gegen die AfD und den Aufstieg der extremen Rechten zu stellen.

Die Beteiligung an der Kundgebung, die federführend von „VS ist bunt“ initiiert wurde, war breit und reichte vom gewerkschaftlichen Spektrum bis zu einigen CDUler:innen. Die Veranstaltung stand dabei unter dem Slogan „Bündnis für Demokratie“.

Als Offenes Antifaschistisches Treffen VS haben wir uns an der Kundgebung auf dem Latschariplatz beteiligt. Dass so viele Menschen jetzt, nach den Enthüllungen der „Correctiv“ Recherche, gemeinsam auf die Straße gehen um sich gegen Rechts zu positionieren ist super – es war schon lange überfällig.

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Auf die Straße gegen die AfD

Hundertausende sind in den vergangenen Tagen auf die Straße gegangen. Die öffentlich gewordenen Deportationspläne der AfD und ihrer Faschisten sorgen für die Empörung die eigentlich schon lange notwendig wäre. Dabei trägt die Debatte um ein staatliches Verbot der AfD, so angebracht es auf den ersten Blick scheinen mag, die Gefahr in sich vom Eigentlichen ab zu lenken: Es liegt an uns! Es liegt an uns zu handeln gegen den Rechtsruck der Politik und die AfD.

Gegen den Aufstieg der Rechten braucht es Gegenwind – breit, vielfältig und kontinuierlich.

Auch wir als Offenes Antifaschistisches Treffen Villingen-Schwenningen rufen dazu auf am kommenden Samstag in Villingen auf die Straße zu gehen und sich am von „VS ist Bunt“ organisierten Protest zu beteiligen.

27.01. / 12 Uhr / Villingen Latschariplatz

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Zeit zu handeln – gemeinsam gegen AfD & rechte Regierungspolitik

Die Empörung über das Treffen zur Planung von Massendeportationen von AfD-Funktionär:innen, CDU-Mitgliedern und finanzstarken Unternehmer:innen ist groß. Völlig zu Recht gingen in den letzten Tagen mehrere Zehntausend Menschen bundesweit auf die Straße. Endlich. Bestenfalls ist das der Beginn einer neuen Bewegung gegen die faschistische Gefahr. In Anbetracht der Potsdamer Deportations-Pläne und der hohen AfD-Umfragewerte wäre diese notwendiger denn je. Nicht wenige fordern in diesem Zusammenhang ein Verbot der AfD.

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Demonstration gegen Eröffnung von Nazizentrum

Am ersten Samstag des Jahres 2024 will der faschistische AfD-Bundestagsabgeordnete Thomas Seitz in Lahr (bei Offenburg) sein neues Bürgerbüro mit einem mehrstündigen Fest eröffnen. Seitz ist seit Jahren Anhänger und Protagonist der faschistischen Strömung innerhalb der AfD, dem sogenannten „Flügel“, um den thüringischen Landesvorsitzenden Björn Höcke. In der jüngeren Vergangenheit machte er insbesondere durch rassistische Aussagen und Pandemie-Leugnung von sich reden.

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Zusammen gegen Repression

Erneut geht ein Jahr voller Kämpfe zu Ende – und damit auch ein Jahr voller staatlicher Repression. Prominente Beispiel dafür sind das Antifa-Ost-Verfahren, die Öffentlichkeitsfahndungen und Festnahmen – zuletzt von Maja – nach dem sogenannten „Tag der Ehre“ in Budapest und darüber hinaus Demonstrationsverbote, Kontrollzonen und Polizeischikanen gegen die Solidaritätsproteste mit den verhafteten Antifaschist:innen am Tag X. Zu nennen sind auch die kürzlich gesprochenen Urteile im Stuttgarter Krawallnachtsverfahren oder die massive Repression gegen die Klimabewegung in Form von Verbotsverfahren und medialer Hetze. Zuletzt war es vor allem die palästinensische Bewegung, wie z.B. die Gefangenensolidaritätsorganisation Samidoun, die vom Staat ins Visier genommen wurde.

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