Solidarity with the protests

Nach dem Mord an George Floyd durch Polizisten sind in den USA Hunderttausende auf den Straßen. Die Menschen wehren sich gegen Rassimus und Polizeigewalt. Einige Antifas vom Offenen Antifaschistischen Treffen VS sind in Villingen-Schwenningen aktiv gewesen, um auf die Proteste in den USA hinzuweisen und Solidarität mit den Menschen, die jetzt in den USA auf den Straßen sind, zu zeigen.

Auf unserer Facebook-Seite gibt es dazu auch ein kurzes Video

Rassismus und Polizeigewalt tötet
Widerstand ist Leben
#BlackLivesMatter

 

Bericht: „Querdenker“ Kundgebung am 23. Mai in Villingen

Am Samstag den 23. Mai fand wieder eine Kundgebung von „Querdenker Schwarzwald-Baar-Kreis“ statt. Nachdem die Organisatoren am vergangenen Samstag noch eine Menschenkette entlang der Stadtmauer rund um die Villinger Altstadt angekündigt hatten, standen die Impfgegner, Verschwörungsanhänger und andere Rechte doch wieder auf dem Münsterplatz.

Weit gekommen wäre die zuvor, als „Friedenskette für unsere Grundrechte, Freiheit und Selbstbestimmung“ angekündigte Menschenkette nicht. Die Zahl der TeilnehmerInnen hatte deutlich abgenommen und sich im Vergleich zum letzten Samstag mehr als halbiert. Die Reden arbeitenden sich größtenteils an den selben Themen wie bei den letzten Kundgebungen ab, drohender Impfzwang, Entwürdigung durch Mundschutzpflicht und dergleichen.

In der Innenstadt fand zeitgleich ein Infostand der „Omas gegen Rechts“ statt. Am Rande der „Querdenker“ Kundgebung und in Fußgängerzone zeigten AntifaschistInnen erkennbare Präsenz.

Insgesamt schien heute bei diesem diffusen Spektrum die Dynamik draußen zu sein. Ohne viel Aufsehen zu erregen, traten auch die paar erkennbare Nazis welche einmal mehr an dem Auflauf teilgenommen hatten den Heimweg an.

Neben dem verregneten Wetter hatten die „Querdenker“ Organisatoren heute wohl auch noch logistische Schwierigkeiten, scheinbar wurde im Vorfeld bei dem von ihnen für den Transport der Lautsprecheranlage genutzten Lieferwagen die Luft aus den Reifen gelassen. (gesehen auf: de.indymedia.org)

Verwirrt und Rechtsoffen gegen die Folgen der Corona-Krise?

Einmal mehr fand am heutigen Samstag (16.05.) in Villingen eine Kundgebung „zur Verteidigung“ der Grundrechte statt. Der Kreis der Verantwortlichen war einmal mehr diffus, ebenso die Inhalte der Reden. Von ins Verschwörungslager abdriftenden „Impfkritik“ über klar rechts aufgeladenes „Wir sind erwacht“ und „Wir sind das Volk“ bis zum daran anschließenden populistischen Presse-bashing im Stil von „Lügenpresse“ war alles dabei. Weiterlesen

Entwicklungen der „Grundrechte Kundgebungen“ in Villingen-Schwenningen

Wir teilen hier eine Veröffentlichung der Antifaschistischen Aktion [O] Villingen-Schwenningen.

Nachdem es zunächst in der Zeit während der Corona-Einschränkungen ziemlich ruhig mit rechten öffentlichen Umtrieben geblieben war, hat sich das ganze nun schnell geändert.

Ein Tag nach dem 75. Jahrestag der Befreiung vom Faschismus, fand am 9. Mai in Villingen eine weitere Kundgebung statt. An der Versammlung unter dem Label „Friedensversammlung für unsere Grundrechte“ traten die Naziszene und AfDler neben Impfgegnern, Verschwörungstheoretikern und Menschen, die Ängste um die Existenz, den Arbeitsplatz und die Zukunft haben, massiv (zumindest zahlenmäßig) in Erscheinung. Weiterlesen

Befreiung, was sonst?

Heute, am 8.Mai, feiern wir die Befreiung vom deutschen Faschismus. Vor 75 Jahren kapitulierte Nazideutschland vor der Sowjetunion und den Westalliierten. Der Tag markiert das Ende von Faschismus und Weltkrieg in Europa. Für den Großteil der Menschen in Deutschland, Europa und der Welt brachte der 8.Mai die Hoffnung auf Frieden, Freiheit und Zukunft. Weiterlesen

Nicht auf unserem Rücken – Aufruf zum 1.Mai

Den Aufruf haben wir von der Website von Solidarität leben kopiert und unsterstützen ihn.

1.Mai 2020: 10 Uhr | Schwenningen | Bahnhofsvorplatz

Wir rufen dazu auf am 1.Mai gemeinsam auf die Straße zu gehen. Klar ist dabei, dass wir in nicht wie in den Jahren zuvor demonstrieren werden. An diesem 1.Mai wird die Form wie wir unsere Forderungen auf die Straße tragen eine andere sein, den Kampftag der ArbeiterInnenbewegung lassen wir jedoch nicht ausfallen. Das ist unsere Verantwortung, denn angesichts der Situation und der sich anbahnenden Krise ist die Forderung und der Streit für eine grundlegende Veränderung der bestehenden Verhältnissen aktueller denn je. Und gleichzeitig ist es auch unsere gemeinsame Verantwortung, die Gesundheit der lohnabhängigen Bevölkerung zu schützen. Denn auf ein zusammengespartes und privatisiertes Gesundheitssystem können wir nicht vertrauen. Weiterlesen

Kein Burgfrieden in Zeiten der Krise: Antifaschismus bleibt notwendig!

Ein Text der Antifaschistischen Aktion [O] VS

Als sich im Sommer letzten Jahres die ersten Firmen auf eine längere Rezession einzustellen begannen, rechnete wohl niemand damit, bereits ein halbes Jahr später in einer erneuten Jahrhundertkrise zu stecken. Die Coronapandemie hat die sich anbahnende Wirtschaftskrise in ungeheurem Maße beschleunigt und verstärkt – deren Ausmaße und Folgen noch lange nicht abzuschätzen sind.

Nicht nur das soziale Leben der Bevölkerung, sondern auch ganze Branchen (Einzelhandel, Kultur, Gastronomie, Tourismus,…) wurden in den letzten Wochen auf unabsehbare Zeit eingestellt, um die Ausbreitung der neuen Krankheit zu verhindern. Zur Krisenbewältigung macht der Staat gerade Geldbeträge in schwindelerregender Höhe locker und verteilt sie mit der Gießkanne an Unternehmen. Diese halten bereitwillig die Hände auf, ganz egal ob sie nun kurz vor dem Bankrott stehen oder nicht. Die tatsächlich von der Krise betroffenen, nämlich die Beschäftigten strauchelnder Betriebe, werden hingegen mit Kurzarbeitergeld abgespeist, oder gleich gekündigt. Weiterlesen