8. Mai: Demo und Friedhofsbesuch

Der 8. Mai ist der Tag der Kapitulation des deutschen Faschismus. An diesem Tag feiern Antifaschist:innen traditionell den Sieg der Alliierten über den deutschen Faschismus und gedenken den Opfern des deutschen Faschismus

Zunächst waren einige Aktivist:innen auf dem Schwenninger Waldfriedhof, um am Gedenkstein für Kriegsgefangene und Zwangsarbeiter:innen Blumen niederzulegen und ihn von überwucherndem Gestrüpp zu befreien. Anschließend ging es weiter nach Landau, zu einer überregionalen Demonstration zum Tag der Befreiung.

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Stoppt die Polizeigewalt! Demonstration in Mannheim

Am Montag, den 2. Mai 2022, starb ein 47-Jähriger Mann in Folge eines Polizeieinsatzes am Mannheimer Marktplatz, in einem migrantischen Viertel der Stadt. Ein Arzt des Zentralinstituts für seelische Gesundheit hatte die Polizei gerufen, die den Betroffenen in der Innenstadt auffand, ihn überwältigte, mit Pfefferspray besprühte, ihn am Boden fixierte und auf extrem brutale Art und Weise auf seinen Kopf einschlug.

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Am 8. Mai auf nach Landau

Der 8. Mai 1945 markiert mit der bedingungslosen Kapitulation der faschistischen Wehrmacht das Ende des zweiten Weltkriegs in Europa und des Faschismus an der Macht in Deutschland. Dieser Tag bedeutet somit auch das Ende der systematischen Ermordung von Jüdinnen und Juden, Homosexuellen, Linken, Sinti:ze und Rom:nja und aller anderen, die nicht in das Weltbild der Nazis passen. Der deutsche Faschismus und seine Kollaborateur:innen, der Holocaust und der zweite Weltkrieg forderten nach offiziellen Schätzungen bis zu 80 Millionen Todesopfer – viele davon in menschenverachtenden Vernichtungslagern. Der 8. Mai als Tag der Befreiung führt uns diese unmenschlichen Verhältnisse vor Augen und lässt uns ihre Überwindung feiern – er muss uns aber auch Motivation sein, den Kampf für eine Welt ohne Faschismus und Krieg weiter zu führen.

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Hausduchsuchungen gegen Antifas in VS, Tübingen und Stuttgart

Heute morgen kam es bei uns in Villingen-Schwenningen, in Tübingen und in Stuttgart in einer koordinierten Aktion der Polizei zu insgesamt sechs Hausdurchsuchungen bei Antifaschist:innen.

Begründet werden die Hausdurchsuchungen in vier der Fällen mit der Beteiligung an den Protesten und Aktionen gegen die Querdenken-Großveranstaltung in Konstanz im Spätsommer 2020, bei den zwei mit der Beteiligung an der „Stuttgarter Krawallnacht“.

Wieder einmal versucht der Staat hier linke Politik zu kriminalisieren und Aktivist:innen einzuschüchtern.

Wir sagen: Lassen wir uns nicht spalten – denn getroffen hat es einzelne, aber gemeint sind wir alle.

Solidarität mit allen Antifas!
Schafft Rote Hilfe.

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Gegen den Aktionstag der AfD in Reutlingen! – Keine AfD an der Spitze der Querdenken-Bewegung

Am Samstag, 05. März plant die AfD einen bundesweiten Aktionstag gegen die mögliche Impfpflicht. Auch in Reutlingen findet direkt vor der abendlichen „Corona-Demo“ eine Kundgebung statt. Dagegen organisiert das Bündnis Gemeinsam&Solidarisch Reutlingen Tübingen antifaschistischen Protest!

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Bericht: Kraftvolle antifaschistische Proteste in Pforzheim gegen Rechtsruck und Faschismus, für eine solidarische Gesellschaft!

Mit über 600 Leuten haben wir gestern am 23. Februar 2022 ein kraftvolles antifaschistisches Zeichen in Pforzheim gesetzt. Wie auch in den letzten Jahren schloss sich das Pforzheimer Bündnis aus verschiedenen Parteien und Gewerkschaften „Initiative gegen Rechts“ nach ihrem eigenen Programm, uns an. Nach unserer kurzen Auftaktkundgebung am Bahnhof zogen wir gemeinsam und selbstbestimmt in Richtung der faschistischen Mahnwache auf den Wartberg.

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…nicht lange fackeln! Die Nazimahnwache am 23. Februar 2022 in Pforzheim verhindern!

Gemeinsame Anfahrt: Schwenningen Bahnhof, 16 Uhr

Seit bald 28 Jahren hält der extrem rechte Verein „Freundeskreis ein Herz für Deutschland“ am 23.02. eine Fackelmahnwache auf dem Wartberg ab. Anlass ist die Bombardierung Pforzheims am 23. Februar 1945.

Der 1989 gegründete rechtsradikal-völkische Verein „Freundeskreis ein Herz für Deutschland e. V.“ (FHD) strebt eine Vereinigung aller rechten Parteien an, um, nach Aussagen führender Mitglieder, auf der Basis dieser Einigung die Beseitigung des demokratischen Rechtsstaats voranzutreiben. Auch wenn der „FHD“ in den letzten Jahren an Bedeutung verloren hat, gilt es weiterhin wachsam zu bleiben und dessen faschistische Aktivitäten nach Möglichkeit zu unterbinden.

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Hanau ist überall – Bericht zur Kundgebung in Villingen

Am Samstag den 19. Februar fand in der Villinger Innenstadt die vom Offenen Antifaschistischen Treffen VS organisierte Kundgebung zum zweiten Jahrestag des Anschlag von Hanau statt. Unter dem Aufruf „Hanau – nie wieder!“ versammelten sich zahlreiche Menschen um an die neun, vor zwei Jahren durch einen Rassisten in Hanau Ermordeten zu erinnern.

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AfD Veranstaltung abgesagt – Antifa bleibt notwendig! Am Samstag auf die Straße.

Für Freitag den 18. Februar hatte die örtliche AfD zu einer Kundgebung und zum Weidel Auftritt aufgerufen. Mittlerweile haben die Rechten ihre Pläne aufgrund der schlechten Wetterprogronosen abgesagt.

Gegen den geplanten Aufmarsch der Rassisten und Nazis mitten in Schwenningen hat das Offenen Antifaschistische Treffen VS Proteste angekündigt und zu einer Kundgebung mobilisiert. Für die Lokalpresse Grund genug Krawalle herbei zu schreiben und vor „der Antifa“ zu warnen.

Fast auf den Tag genau zwei Jahre nach dem rassistischen Anschlag von Hanau, bei dem ein rechter Täter neun Menschen ermordete, weil er sie als Migrant:innen ausgemacht und zu seinen Feindbildern erklärt hatte, werden einmal mehr die Dinge auf den Kopf gestellt.

Es ist nicht die „gewaltbereite linke Szene“ oder „gewaltbereite Antifa“ welche Hass und Menschenverachtung schürt. Seit mehreren Jahren hetzt die AfD wie keine andere Partei gegen Geflüchtete, Migrant:innen, Gewerkschafter:innen, Linke und alle, die sie als Sündenböcke brandmarken oder die sich ihrer Hetze entgegenstellen. Die AfD trägt Schuld an den Anschlägen von München, Kassel, Hanau und Halle auch darum werden wir vom Offenen Antifaschistischen Treffen VS und als Aktive Antifaschist:innen die rechten Hetzer nicht in Ruhe lassen!

Nach der Absage der AfD Veranstaltung rufen wir alle dazu auf: Kommt stattdessen zum zweiten Jahrestag des rechten Anschlags von Hanau zur antifaschistischen Kundgebung. Wir rufen alle dazu auf gemeinsam in Villingen ein starkes Zeichen gegen Rechte Hetzer und Rassismus zu setzen und den Ermordeten zu Gedenken. Hanau – nie wieder!

Samstag 19.02. | Villingen Latschariplatz | 14:30 Uhr