Veranstaltung – „Der Dritte Weg“ eine neue faschistische Partei am 31.März

Neuer Wind von Rechts? Dazu findet am 31. März eine Vortragsveranstaltung in VS-Schwenningen statt.

Florian H., aktiv in der antifaschistischen Bewegung berichtet über die Partei „Der Dritte Weg“.

Die Veranstaltung findet am Freitag in den Räumen des Linken Zentrum Mathilde Müller (Jahnstr.47/1 VS-Schwenningen) statt. Beginn ist um 20 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Die Faschisten greifen Missstände, wie Armut und Arbeitslosigkeit, auf. Ihre Lösung: ihre konstruierte „Volksgemeinschaft“, als Sündenböcke präsentieren sie MigrantInnen und Geflüchtete.

Der Aktivist wird auf die Geschichte der jungen Partei, die dahinter stehende Ideologie, den Strukturaufbau und die faschistischen Akteure in der Region eingehen. Außerdem wird er verschiedene Möglichkeiten antifaschistischem Engagement, bezogen auf das Projekt der militanten Rechten, anreißen.

Organisiert werden der Infotisch am 25. März und die Veranstaltung vom Offenen Antifaschistischen Treffen VS zusammen mit der Antifaschistischen Aktion [O] VS.

Antifaschistischer Infotisch am kommenden Samstag

Am kommenden Samstag, den 25. März, werden AntifaschistInnen ab 13 Uhr in VS-Villingen auf dem Latschariplatz über die faschistische Partei „Der Dritte Weg“ informieren.

Seit über einem Jahr treten die Mitglieder der militanten Kleinpartei zunehmend auch in der Region in Erscheinung. Im Spätherbst führten sie etwa einen Stand unter dem Motto „Asylflut stoppen“ in VS-Villingen durch, zuletzt waren sie auf dem Weihnachtsmarkt, ebenfalls in VS-Villingen, unterwegs und verteilten dort Flyer an BesucherInnen.

In anderen Gegenden ist das Auftreten der Faschisten bereits einiges aggressiver, im Kreis Göppingen kam es in der vergangenen Zeit zu mehreren Anschlägen gegen Andersdenkende und Journalisten.

Am kommenden Samstag wird im Rahmen des Infostandes nun erstmals in Villingen-Schwenningen die Aktivitäten von „Der Dritte Weg“ öffentlich thematisiert.

25.März | 13 Uhr | VS-Villingen

Kein Platz für rechte Hetze – Nein zum AfD Parteitag in Triberg

Am 13. und 14. Mai will die AfD einen Landesparteitag im Kurhaus in Triberg abhalten. An diesem Wochenende wollen die Rechts-Außen-Politiker ihre Kandidatenlisten zur Bundestagswahl vervollständigen.

Hinter der Ankündigung in der kleinen Schwarzwald Stadt zu tagen, dürfte auch der Versuch stehen abseits von Protesten zusammen zu kommen.

Das Offene Antifaschistische Treffen VS ruft dazu auf der AfD in Triberg einen Strich durch ihre Rechnung zu machen. Sorgen wir gemeinsam dafür, dass das Treffen der rechten Hetzer im Kurhaus nicht reibungslos stattfinden kann.

Denn die AfD steht wie keine andere Partei für die Hetze gegen Geflüchtete und MigrantInnen. Mit zahllosen verbalen Ausfällen und gezielten Provokationen versuchen Gauland, Höcke, Petry und Co. Hass zu sähen und die Gesellschaft zu spalten.

Die AfD schürt eine völkisch-nationalistische Ideologie, sie versucht rassistische Hetze gesellschaftsfähig zu machen, sie instrumentalisiert sexistische Übergriffe für sich und vertritt zugleich ein Frauenbild, das von Unterwürfigkeit geprägt ist.

Machen wir deutlich das wir Rechte Hetze, weder im Schwarzwald noch anderswo hinnehmen!

Gehen wir an diesem Mai- Wochenende in Triberg gemeinsam auf die Straße.

Achtet auf kommende Ankündigungen.

Die Fackelmahnwache auf dem Wartberg verhindern! // Gemeinsame Anreise aus VS

6058672654-previewAm 23.Februar will der faschistische „Freundeskreis ein Herz für Deutschland“ eine Fackelmahnwache anlässlich der Bombardierung Pforzheims durch die Alliierten im 2.Weltkrieg abhalten.

Die jährlichen Kundgebungen auf dem Wartberg in Pforzheim zählt seit Jahren zu den regelmäßig stattfindenden Aufmärschen von Faschisten im süddeutschen Raum. Wie in Dresden und Magdeburg, so versuchen Faschisten auch in Pforzheim die Angriffe auf deutsche Städte im zweiten Weltkrieg zu nutzen, um sich in einer Opferrolle darzustellen. Mit dem Gedenken ausschließlich deutscher Opfer wird der millionenfache Mord der deutschen Faschisten relativiert.

Wie die letzten Jahre gezeigt haben, können wir in unserem Handeln gegen rechte Treiber weder auf die Stadt Pforzheim, noch auf die Behörden zählen. Mit Aufrufen gegen die antifaschistischen Proteste, durch massive Kontrollen und Gewalt seitens der Polizei wird versucht das rechte Problem zu vertuschen und antifaschistisches Engagement zu kriminalisieren.

Doch wie die Jahre zuvor werden wir uns auch in diesem Jahr nicht davon abschrecken lassen, sondern uns Einmal mehr auf dem Pforzheimer Wartberg an den antifaschistischen Aktionen beteiligen. Die Faschisten werden am 23.Februar keine ruhige Kulisse für ihr menschenverachtendes Gedenken haben.

Kommt zur gemeinsamen Anreise des Offenen Antifaschistischen Treffen Villingen-Schwenningen. Fahrt mit uns am 23.Februar um 15 Uhr am Bahnhof in Schwenningen nach Pforzheim, um sich bei den Protesten anzuschließen.

Es gibt kein Recht auf Nazipropaganda!

Nicht lange fackeln!

23.Februar | 15 Uhr | Bahnhof Schwenningen

Film „Golden Dawn: A Personal Affair“

film-goldene-morgenroeteAm 18. November zeigt das Offenes Antifaschistisches Treffen Villingen-Schwenningen den Film „Golden Dawn: A Personal Affair“ über die faschistische Partei „Goldene Morgenröte“ aus Griechenland.

Während hierzulande offen faschistische Parteien, wie etwa „Der III. Weg“, im bundesweiten Rechtsruck bisher eine untergeordnete Rolle einnehmen, sieht es im europäischen Kontext anders aus.

Die Dokumentation der Jornalistin Angélique Kourounis zeigt wie in Griechenland die faschistische Partei „Goldene Morgenröte“ von einer kleinen militanten Gruppierung zur dritt stärksten Kraft wurde. Angélique Kourounis begleitete die Partei mehrere Jahre und zeigt in ihrem Film wie es der „Goldenen Morgenröte“ gelingen konnten sich derart rasant zu Entwickeln.

Die Partei „Der III. Weg“ nimmt sich die griechischen Faschisten zum Vorbild. Immer wieder reisen wichtige Personen der Partei nach Griechenland. So wundert es nicht das Ideologie und Auftreten sich kaum noch voneinader unterscheiden lassen.

Uns ist es deshalb wichtig diesen Film auch hier in Deutschland zu zeigen und laden darum am 18. November um 20 Uhr in das Linke Zentrum Mathilde Müller (Jahnstraße 47/1, 78054 VS-Schwenningen) ein. Der Eintritt ist gegen Spende, welche den MacherInnen des Filmes zu Gute kommt.

Einen Trailer zum Film findet ihr hier: https://www.youtube.com/watch?v=X9_8H33wloc

Offenes Antifaschistisches Treffen im November

Am kommenden Mittwoch, 02. November, findet um 19 Uhr wieder das OAT statt. Zwar „schläft“ faschistische, rassistische und sexistische Hetze absolut nicht, aber da wir gerade wegen der Zeitumstellung alle eine Stunde länger schlafen konnten steht wohl zumindest außer Frage, dass wir am Mittwoch alle in bester Laune und gut ausgeruht zusammenkommen.

Dieses mal werden wir unter anderem einen Rückblick auf die Aktivitäten der faschistischen Kleinstpartei „der III. Weg“ in der Region werfen. Beginnen werden wir aber wieder mit einem Inputreferat und anschließender Diskussion.

 

Inputreferat: Spanischer Bürgerkrieg

Mit dem spanischen Bürgerkrieg setzte die Bevölkerung ab 1936 dem Faschismus Francos und seinen Truppen breiten Widerstand entgegen. Mit der internationalen Brigade kamen insgesamt knapp 60.000 Menschen aus unterschiedlichen Ländern nach Spanien, um die spanische Bevölkerung bei ihrem Kampf gegen den Faschismus zu unterstützen und dadurch auch den weiteren Vormarsch des Faschismus in Europa zu verhindern. Während die faschistischen Staaten Deutschland und Italien eng mit Franco zusammenarbeiteten, schlossen sich gerade aus der Bevölkerung dieser beiden Ländern, aber auch viele den internationalen Brigaden in Spanien, an. Die Erfahrungen in ihren Heimatländer, ihre Verfolgung, aber auch ihr internationalistisches Selbstverständnis, brachte sie zu ihrem Entschluss. Zwar gelang es den Faschisten den Bürgerkrieg mit äußertster Brutalität niederzuschlagen, doch ist der Widerstand der Bevölkerung unvergessen. Auch sind bis heute die internationalen Brigaden ein leuchtendes Vorbild der internationalen Solidarität und des gemeinsamen Kampfes gegen den Faschismus.

 

Wer mehr zum spanischen Bürgerkrieg erfahren und daran mitarbeiten möchte, rechter Hetze aktiv etwas entgegen zu setzen, kann sich also wieder auf das OAT am Mittwoch freuen.

 

Kommt vorbei, bringt Freunde mit!

Offenes Antifaschistisches Treffen Villingen-Schwenningen
– jeden ersten Mittwoch im Monat ab 19 Uhr im Linken Zentrum Mathilde Müller (Jahnstr. 47/1, Schwenningen, Eingang Karlstr.)

Antifaschistische Demonstration am 24.September in Weil am Rhein

wamDen Faschisten die Grenzen zeigen

Treffpunkt zur gemeinsamen Anfahrt: 24. September, 11 Uhr, VS-Schwenningen Neckartower/ hinter dem Bahnhof

Die badische Stadt Weil am Rhein im Dreiländereck zwischen Frankreich, der Schweiz und Deutschland ist schon seit Jahren immer wieder Schauplatz rechter Übergriffe. Seit Herbst 2015 fanden hier immer wieder Aufmärsche unter dem Label “Pegida” statt. Diese wurden von einer Gruppe um die Weiler Nazis Andreas Weigand und Andreas Boltze organisiert. Um diese gruppiert sich auch der im Mai 2016 gegründete Kreisverband der Nazi-Partei “Die Rechte”. Aus diesem Umfeld heraus wird eine Familie bereits seit Jahren terrorisiert, den vorläufigen Höhepunkt bildete Anfang Juni ein brutaler Angriff auf die Mutter der Familie, die am hellichten Tag angegriffen und schwer verletzt wurde.

Für den 24. September hatte “Die Rechte” zu einem Aufmarsch in Weil am Rhein aufgerufen. In diesem Zusammenhang gab es auch diverse antifaschistische Aktionen gegen lokale faschistsiche Funktionäre, weshalb der Aufmarsch kurzfristig auf angeblich November verschoben wurde. Dies zeigt, dass eine konsequente antifaschistische Gegenwehr, die die Faschisten direkt angeht, Früchte trägt.

Das Problem besteht aber weiter. Auch in den vergangenen Wochen gab es einen Brandanschlag auf eine Geflüchtetenunterkunft in Weil am Rhein. Es gilt, den Rechten überall, wo sie auftreten, entschlossen entgegenzutreten und für einen konsequenten Antifaschismus auf verschiedenen Ebenen einzutreten. Klar ist, dass dies nur funktioniert, wenn wir uns überregional organisieren, unterstützen und den Faschisten die Grenzen aufzuzeigen.

Am 24. September werden wir uns die Straße nehmen, um deutlich zu machen, dass wir nicht aufhören werden, Faschisten entschlossen entgegenzutreten und unsere Seite zu stärken.

Die Antifaschistische Aktion aufbauen!

Antifaschistische Demonstration: Samstag, 24. September | 14 Uhr | Rheinpark W.a.R.-Friedlingen