Gegen rechte Hetze – Wo Höcke ist, braucht es Widerstand!

Anfahrt nach Tuttlingen-Möhringen | 19. Mai | Schwenningen BHF | 17 Uhr

Björn Höcke ist das Gesicht des Flügels der AfD, der offen für eindeutig faschistische Kräfte ist und eine Zusammenarbeit mit ihnen forciert. Über sein Handeln und seine Wortwahl aus der Zeit des faschistischen Deutschlands, sowie der neuen Rechten werden immer wieder deutliche Zeichen sowohl in der AfD selbst, als auch an faschistische Organisationen und Schlägertrupps außerhalb der Partei gesendet.

Das darf auch in Tuttlingen-Möhringen nicht unwidersprochen bleiben. Daher fahren wir aus Villingen-Schwenningen zu dem lokal organisierten Protest an der Angerhalle in Möhringen, dem Ort an dem die Veranstalung mit Höcke stattfinden soll.

Für alle die mitkommen wollen ist der Treffpunkt für die gemeinsame Anfahrt am Freitag, 19. Mai, um 17 Uhr am Bahnhof in Schwenningen.

AfD-Parteitag am 13. und 14. Mai abgesagt – Und wir kommen doch!

Infostand | 13.Mai | 10 Uhr | Marktplatz Triberg

Die selbsternannte Alternative hat ihren für den 13. und 14. Mai geplanten Parteitag in Triberg abgesagt. Die AfD begründet ihre Absage damit, dass bereits am vergangenen Wochenende in Rastatt die Kandidatenliste für die Bundestagswahl vervollständigt wurde. Das Offene Antifaschistische Treffen VS wird am Samstag dennoch auf dem Triberger Marktplatz sein.

Das Treffen der extrem rechten Partei wäre in der beschaulichen Schwarzwaldstadt nicht ohne Widerspruch abgelaufen. Kundgebungen und eine Demonstration waren angekündigt. Gewerkschaften, Parteien und auch das Offenen Antifaschistische Treffen VS hatten dazu aufgerufen.

Nach der Absage der AfD freut sich der CDU- Bürgermeister Gallus Strobel vor allem, „weil nun die Antifa nicht mehr anreist.“ Denn, „wenn die kriminellen Antifa-Leute nicht nach Triberg kommen, dann bin ich sicher nicht böse“. Als Offenes Antifaschistisches Treffen VS haben wir am Samstag mehrere Protest-Kundgebungen in Triberg angemeldet und dazu aufgerufen in Triberg auf die Straße zu gehen. Mit „krinineller Antifa“ soll daher wohl das Offenen Antifaschistische Treffen VS gemeint sein. Stärker als seine Ablehnung gegenüber den rechten Populisten ist scheinbar die Angst des Bürgermeisters vor Linken und AntifaschistInnen und den angekündigten Protesten.

„Herrn Strobel freute sich wohl doch zu früh, den trotz der Absage des Parteitages wird das Offene Antifaschistische Treffen VS am Samstag einen Stand durchführen“. So Sarah vom Antifaschistischen Treffen. Und weiter: „Von der etablierten Politik wird die AfD gerne als Reinkarnation des Bösen dargestellt, und gerade darum gilt es festzuhalten das ihre Politik des Sozialabbaus und ihrer Stimmungsmache gegen Arbeitslose den Boden bereitet haben auf dem die AfD nun ihre Erfolge erzielt. Bei ihrer Hetze gegen MigrantInnen und Geflüchtete können die rechten Hetzer an die Stammtischparolen der CDU und die Ergüsse des SPD Mannes Thilo Sarrazin anknüpfen. Dass die CDU schon immer besondere Beissreflexe gegenüber Links zeigt, ist nicht neu und so ist auch die Angst des CDU Mann Strobel vor der „kriminellen Antifa“ für uns nicht verwunderlich.“

Trotz Absage der AfD veranstaltet das Offenen Antifaschistische Treffen VS am Samstag den 13. Mai ab 10 Uhr eine kleine Kundgebung auf dem Marktplatz. Neben Infomaterialien, besonders auch zur AfD, wird es einen Siebdruckstand geben an welchem T-Shirts und Taschen gegen Spende mit einem Wunschmotiv bedruckt werden können.

Kein Platz für Rechte Hetze – NEIN zum AfD Parteitag am 13.Mai in Triberg

Treffpunkt Triberg: Samstag, 13 .Mai | 9:15 Uhr | BHF Triberg (gemeinsamer Gang zum Auftakt des Sternmarsch) – Startpunkt Sternmarsch: 9:45 Uhr | Stadtmitte

Treffpunkt Villingen: Samstag, 13. Mai | 8:30 Uhr | BHF Villingen (gemeinsame Zuganreise nach Triberg, Zug fährt um 8:50 Uhr ab)

Am 13. und 14. Mai will die AfD einen Landesparteitag im Kurhaus in Triberg abhalten. Die Rechts-Außen-Politiker wollen ihre Kandidaten zur Bundestagswahl aufstellen. Hinter der Ankündigung in der kleinen Schwarzwald Stadt zu tagen, dürfte auch der Versuch stehen abseits von Protesten zusammen zu kommen.

Die AfD schürt eine völkisch-nationalistische Ideologie, sie versucht rassistische Hetze gesellschaftsfähig zu machen, sie instrumentalisiert sexistische Übergriffe für sich und vertritt zugleich ein Frauenbild, das von Unterwürfigkeit geprägt ist. Mit verbalen Ausfällen und gezielten Provokationen wird versucht Hass zu sähen und die Gesellschaft zu spalten.

Wir rufen dazu auf der AfD in Triberg einen Strich durch ihre Rechnung zu machen. Sorgen wir gemeinsam dafür, dass das Treffen der rechten Hetzer im Kurhaus nicht reibungslos stattfinden kann.

Machen wir deutlich das wir Rechte Hetze, weder im Schwarzwald noch anderswo hinnehmen!

Einen Aufruf der Antifaschistischen Aktion [O] findet ihr hier: https://antifavs.noblogs.org/

Nach oben buckeln – nach unten treten. Gegen die Hetze der AfD

Die selbsternannte “Alternative für Deutschland” zog in den vergangenen Jahren in zahlreiche Landesparlamente ein und ist nun auf dem besten Weg in den Bundestag. Welche Gründe Einzelne auch immer für ihre Wahl der AfD vorbringen mögen, für rechte Hetze, Rassismus und sozialen Kahlschlag gibt es keine Berechtigung.

AfD heißt: Sag mir woher du kommst und ich zeige dir deinen Platz

Zur Zeit hetzt die AfD vor allem gegen Flüchtlinge und Muslime und stellt dabei die Zuwanderung als eine, von den Medien und den „politischen Eliten“ geförderte, Bedrohung für Menschen, Land und Kultur dar. Die Rechten versuchen einen Graben zu ziehen, zwischen Menschen die schon länger hier leben und arbeiten, zwischen Menschen ohne Erwerbsarbeit, zwischen RentnerInnen einerseits und MigrantInnen und Geflüchteten andererseits.

Von der AfD wird propagiert, dass es unvereinbare Interessen zwischen „uns“ und „denen“ gibt. Mit „uns“ ist gemeint wer im völkischen Denken der AfD Deutsch genug ist. Ob Menschen als Teil der Bevölkerung in Deutschland leben und arbeiten dürfen oder verfolgt und erniedrigt werden, hängt von Hautfarbe, Herkunft und Gedanken ab. Weiterlesen

Antifaschistischer Infotisch in Villingen – gegen „Der Dritte Weg“

Im Rahmen eines Infostands waren AntifaschistInnen am Samstag Nachmittag in der Villinger Fußgängerzone präsent. An Schautafeln, an ausliegenden Infobroschüren und persönlichen Gesprächen am Stand informierten sich zahlreiche PassantInnen.

Der im Vorfeld angekündigter Stand wurde in Kooperation des Offenen Antifaschistischen Treffen VS und der Antifaschistischen Aktion [O] VS organisiert. Ziel war es auf die Aktivitäten der jungen faschistischen Partei „Der Dritte Weg“ hinzuweisen. Seit über einem Jahr versuchen die örtlichen Mitglieder der Partei hier in Villingen-Schwenningen Strukturen aufzubauen, auch mehrere kleine Aktionen der Faschisten sind Zeichen davon.

Die regionalen Akteure der extrem rechten Partei waren 2015 und 2016 an den rassistischen Kundgebungen von „SBH-Gida“ und später auch „Nein zum Heim-SBH“ beteiligt. Im Zuge der Aufmärsche fand eine Vernetzung zuvor einzelner Faschisten statt. Mit der Partei „Der Dritte Weg“ scheinen Manche nun auch einen organisatorischen Rahmen gefunden zu haben.

Auf das, was sich aktuell in der militanten faschistischen Ecke
zusammenfindet hinzuweisen, war Ziel des Standes. Denn während in Villingen-Schwenningen der Aktionismus eher zurückhaltend ist, treten die Mitglieder von „Der Dritte Weg“ in anderen Gegenden bereits einiges aggressiver auf, im Kreis Göppingen kam es in der vergangenen Zeit zu mehreren Anschlägen gegen Andersdenkende und Journalisten. Zuletzt wurden in Kirchheim Scheiben des Kulturhauses „Volkshaus Kirchheim“ eingeworfen und Buttersäure ins innere des Hauses geworfen.

Bereits am kommenden den Freitag den 31. März bietet sich allen Interessierten eine weitere Möglichkeit sich über das faschistische Lager zu Informieren:

Veranstaltung „Der Dritte Weg“ eine neue faschistische Partei.

Neuer Wind von Rechts? Dazu findet am 31. März eine Vortragsveranstaltung in VS-Schwenningen statt. Florian H., aktiv in der antifaschistischen Bewegung berichtet über die Partei „Der Dritte Weg“.
Der Aktivist wird auf die Geschichte der jungen Partei, die dahinter stehende Ideologie, den Strukturaufbau und die faschistischen Akteure in der Region eingehen. Außerdem wird er verschiedene Möglichkeiten antifaschistischem Engagement bezogen auf das Projekt der militanten Rechten anreißen.

Die Veranstaltung findet am Freitag, den 31. März, in den Räumen des Linken Zentrum Mathilde Müller (Jahnstr.47/1 VS-Schwenningen) statt.

Beginn ist um 20 Uhr. Der Eintritt ist frei. Organisiert wird die Veranstaltung vom Offenen Antifaschistischen Treffen VS zusammen mit der Antifaschistischen Aktion [O] VS.

Veranstaltung – „Der Dritte Weg“ eine neue faschistische Partei am 31.März

Neuer Wind von Rechts? Dazu findet am 31. März eine Vortragsveranstaltung in VS-Schwenningen statt.

Florian H., aktiv in der antifaschistischen Bewegung berichtet über die Partei „Der Dritte Weg“.

Die Veranstaltung findet am Freitag in den Räumen des Linken Zentrum Mathilde Müller (Jahnstr.47/1 VS-Schwenningen) statt. Beginn ist um 20 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Die Faschisten greifen Missstände, wie Armut und Arbeitslosigkeit, auf. Ihre Lösung: ihre konstruierte „Volksgemeinschaft“, als Sündenböcke präsentieren sie MigrantInnen und Geflüchtete.

Der Aktivist wird auf die Geschichte der jungen Partei, die dahinter stehende Ideologie, den Strukturaufbau und die faschistischen Akteure in der Region eingehen. Außerdem wird er verschiedene Möglichkeiten antifaschistischem Engagement, bezogen auf das Projekt der militanten Rechten, anreißen.

Organisiert werden der Infotisch am 25. März und die Veranstaltung vom Offenen Antifaschistischen Treffen VS zusammen mit der Antifaschistischen Aktion [O] VS.

Antifaschistischer Infotisch am kommenden Samstag

Am kommenden Samstag, den 25. März, werden AntifaschistInnen ab 13 Uhr in VS-Villingen auf dem Latschariplatz über die faschistische Partei „Der Dritte Weg“ informieren.

Seit über einem Jahr treten die Mitglieder der militanten Kleinpartei zunehmend auch in der Region in Erscheinung. Im Spätherbst führten sie etwa einen Stand unter dem Motto „Asylflut stoppen“ in VS-Villingen durch, zuletzt waren sie auf dem Weihnachtsmarkt, ebenfalls in VS-Villingen, unterwegs und verteilten dort Flyer an BesucherInnen.

In anderen Gegenden ist das Auftreten der Faschisten bereits einiges aggressiver, im Kreis Göppingen kam es in der vergangenen Zeit zu mehreren Anschlägen gegen Andersdenkende und Journalisten.

Am kommenden Samstag wird im Rahmen des Infostandes nun erstmals in Villingen-Schwenningen die Aktivitäten von „Der Dritte Weg“ öffentlich thematisiert.

25.März | 13 Uhr | VS-Villingen