Kurzbericht: Proteste gegen die AfD in Donaueschingen

Am Donnerstag, den 20. September, versammelte sich im Gasthaus ‘Ochsen‘ in Donaueschingen nicht zum ersten Mal die AfD mit lokalen Vertretern, u.A. auch mit Markus Frohnmaier, der immer wieder für Schlagzeilen sorgt.

Vor Beginn der Veranstaltung versammelten sich ca. 35 AntifaschistInnen vor dem Ochsen. Die Polizei hatte Gitter aufgestellt und machte mit einem Vertreter des Ordnungsamtes, der immer wieder mit dem Veranstalter der AfD plauderte, klar, sie würden konsequent gegen jeden Auflagenverstoß vorgehen.

Während einzelne Rechte in die schlecht besuchte Veranstaltung im Gasthaus  eintraten, wurden sie lautstark mit Parolen und Transparenten konfrontiert, die sich klar gegen den Rechtsruck stellten.

Während der Aktion wurden auch immer wieder Flyer an Interessierte und Anwohner verteilt. Wir kamen ins Gespräch und es gab positives Feedback von den PassantInnen.

Während ein Aktivist Bilder von den Protesten machen wollte, wurde er plötzlich von mehreren Polizisten angegangen. Ihm wurde vorgeworfen,er würde Personen fotografieren die zur AfD Veranstaltung gehen. Die Polizei würde wissen was er mit den Bildern vorhabe und darum will sie „verhindern“, dass die Besucher der AfD-Veranstaltung „nicht in eine falsche Ecke gestellt werden.“

Auch wenn sich mehrere AntifaschistInnen unmittelbar solidarisch zeigten, konnten die Beamten dennoch die Speicherkarte entwenden.

Als die Veranstaltung der Reaktionären dann schon ein wenig am Laufen war, gab es noch einen spontanen Demonstrationszug durch die Innenstadt. Auch hier wurde noch einmal mit Parolen und Flyer auf die rassistischen, sexistischen und neoliberalen Umtriebe der AfD, auch in Donaueschingen, hingewiesen.

Nach den Ereignissen in Chemnitz hat sich die Frage endgültig erübrigt ob die AfD völkisch-rassistisch, zum Teil faschistisch, oder doch nur „etwas“ rechts ist. Rassisten, rechte Hetzer und (geistige) Brandstifter – das sind sie.

Kein Raum für die (geistigen) Brandsifter

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