Bericht zur AfD-Tour in Villingen

Am vergangenen Donnerstag schlug die AfD mit ihrer Sommer-“Bus“-Tour in Villingen-Schwenningen auf. Den Ort hielten sie zwar bis zur letzten Sekunde geheim, aber sich damit komplett vor Gegenprotest zu drücken haben sie nicht geschafft.
Was die Rechten auf dem Latschariplatz außerdem nicht schafften, war Aufmerksamkeit zu bekommen. Sie standen mit ihrem „Bus“, der nichts weiter als ein angemalter Würstchenwagen war, ziemlich verloren und alleine da. Den Rednern, unter anderen der AfD-Gemeinderat Martin Rothweiler, welche ihre Phrasen ins Nichts posaunten, schenkte nicht einmal Laufpublikum Beachtung.

Was dagegen auffällig war, waren die zahlreichen Polizisten mit ihren Kastenwägen die vor Ort waren um die AfDler bei ihrer Veranstaltung zu beschützen. Tatsächlich vermuteten manche AnwohnerInnen hinter dem Polizeiaufgebot eine Bombendrohung in Villingen, damit lagen sie nicht so falsch.
Es ist die AfD die mit ihrer Hetze und ihren faschistischen Äußerungen den Grundstein für rechte Angriffe, rassistische Terroranschläge, für rechte Morde, legt.
Deswegen, egal ob sie nur mit einzelnen wenigen in der Stadt stehen oder ihre Prominenz einladen und in der Villinger Tonhalle sitzen – sie müssen mit antifaschistischem Widerstand rechnen.

Am Samstag den 5. September soll die AfD-Schwarzwald-Baar Unterstützung durch Alice Weidel bekommen, die zum X-ten mal in der Neuen Tonhalle, vor dem immer selben Publikum, auftreten soll.

Gegen die AfD-Veranstaltung wird es Proteste gegeben, mehr dazu folgt in den kommenden Tagen…

Keine Ruhe den rechten Hetzern