… sie sind Teil des Problems – gemeinsam gegen AfD & Nazis

Im Mai diesen Jahres wird wieder gewählt. Neben der Wahl zum EU-Parlament wird in den Städten und Kommunen darüber abgestimmt welche Parteien in den Stadträten das Sagen haben. Auch hier in der Region und unserer Stadt wird die AfD, nach ihrem Erfolg bei der Bundestagswahl, versuchen neue Sitze dazu zu gewinnen – Es ist die Zeit dagegen aktiv zu werden!

Die Gesellschaft, in der wir leben, ist bei weitem nicht die beste. Probleme gibt es zuhauf und zwischen arm und reich, unten und oben besteht ein grundlegender Widerspruch.

Hier anzupacken und die tatsächlichen Probleme in der Gesellschaft zu lösen dazu sind die rechten Populisten unfähig. Ordentlicher und günstiger Wohnraum etwa wird immer knapper und auch hier vor Ort für viele zunehmend schwieriger zu finden.

Sind daran MigrantInnen oder Geflüchtete Schuld? Wie der Rest der normalen Bevölkerung hier brauchen auch sie bezahlbaren Wohnraum. Schuld daran ist vielmehr eine völlig verfehlte Politik und Städteplanung, die sich, statt an den Bedürfnissen der Bevölkerung, in erster Linie nach den Interessen von Investoren und des Kapitals ausrichtet – es zählt der Profit und nicht die Bedürfnisse der Menschen. Weiterlesen

Werbeanzeigen

komm vorbei: Workshops & Veranstaltung des Offenen Antifaschistischen Treffen

11.Mai | Samstag – Graffiti-Workshop: Bunt statt (Grau)Braun – Streetart & politische Straßenkunst

In dem Workshop den das Offenen Antifaschistische Treffen VS in Kooperation mit der IGM-Jugend veranstaltet wird es zunächst um politische Graffiti und Straßenkunst, nicht nur mit Blick auf Deutschland sondern international, gehen. Im Anschluss wird es ganz praktisch und farbig, es geht ums Malen. Dabei könnt ihr euch an der Dose probieren, sprayen, experimentieren und lernen. Abschließend wird ein kollektives Transpi und Bild entstehen, das danach in den Aktionen und Protesten gegen den Wahlkampf der Rechten benutzt werden wird. Vorkenntnisse sind für den Workshop keine nötig, alle die sich gegen AfD, Rassisten und Nazis stellen sind willkommen – bitte sag uns bescheid wenn du teilnehmen willst.


12.Mai | Sonntag – Workshop: Partei des „kleinen Mannes“? – Was steckt hinter der AfD wirklich

Gezielt versucht die „Alternative“ sich als Partei zu inszenieren die weiss wo den (deutschen) Leuten der Schuh drückt. Gauland, Höcke Meuthen und Co geben sich als die volksnahen Macher die mit dem alten Politikbetrieb brechen und Lösungen haben.

Im Rahmen des Workshops werden wir uns mit den Positionen dieser Partei der extremen Rechten etwa zu Arbeit, Wohnraum und soziale Sicherheit auseinandersetzen – was bedeuten ihre so harmlos klingenden Worte eigentlich wirklich.

Bei dem Workshop geht es anschließend darum die AfD auf ihren eigentlichen politischen Grundlagen ein zu ordnen, alles auch mit Blick auf antifaschistische Arbeit zur Kommunalwahl – bitte sag uns bescheid wenn du teilnehmen willst.


22.Mai | Mittwoch | 19 Uhr – Vortrag: AfD und die ’neue Rechte‘

Geht es um die AfD, kommt die Sprache schnell auf jene die sich selber als „Neue Rechte“ beschreiben oder von Dritten so bezeichnet werden. Doch ist das mit den Rechten und dem Faschismus echt so kompliziert?

Insbesondere für EinsteigerInnen erläutert Robert Andreasch kompakt die lange Geschichte der „Neuen Rechten“ und ihre Akteure und gibt einen Einblick in ihre rassistischen und nationalistischen Ideologien, ihre Mythen, Begriffe und Strategien.

Robert Andreasch ist Mitarbeiter der Antifaschistischen Informations-, Dokumentations- und Archivstelle München e. V. (a.i.d.a.) und arbeitet als Autor, Journalist und Sachverständiger zur radikalen Rechten in Süddeutschland.

Es liegt auch an dir!

Du hast etwas gegen rassistische Polizeikontrollen vor der Bar oder am Bahnhof? Du hast ein Problem damit, dass im Bus, in der Schule oder auf der Arbeit gegen Geflüchtete gehetzt wird? Du weißt, dass nicht die ‚Migranten‘ Schuld daran sind, dass immer mehr Menschen in Mülleimern nach Pfandflaschen suchen müssen? Du willst dir als Frau nicht sagen lassen, was du anzuziehen hast und generell akzeptierst du kein verstaubtes, konservatives Rollenbild?

Auf den ersten Blick alles verschiedene Sachen, doch im Grunde spiegeln sie alle den Rechtsruck in diesem Land. Der wohl bekannteste Ausdruck und die treibende Kraft der reaktionären Mobilisierung ist die AfD. Bei den Anstehenden EU- und Kommunalwahlen wird sie, auch hier in der Region, versuchen auf Stimmenfang zu gehen.

Das Offene Antifaschistische Treffen VS organisiert mehrere Veranstaltungen & Aktionen und natürlich kommt es auch darauf an ganz direkt den Rassisten und Hetzern ihre geplanten Auftritte zu vermiesen.

Die Rechten sind keine „Alternative“, sondern Teil des Problems!
Werde aktiv und sei Teil des antifaschistischen Widerstand gegen AfD, Nazis & Rechtsruck!

Aktionen, Veranstaltungen, Termine zum Vormerken – genauere Infos folgen… Weiterlesen

Widerstand in Pforzheim – 23. FEBRUAR

Bild könnte enthalten: eine oder mehrere Personen, Himmel und im Freien

Mehr als 500 Menschen haben sich an den antifaschistischen Aktionen in Pforzheim beteiligt. Nach einer gemeinsamen Demo vom Pforzheimer Bahnhof durch die Nordstadt auf den Wartberg konnte die faschistische Fackelmahnwache auch in diesem Jahr lautstark gestört werden. Nach dem vorzeitigen Ende der Demo verlagerten sich die Proteste unmittelbar an die Hamburger Gitter. Dort und an weiteren Stellen sorgte ein buntes Feuerwerk pünktlich zur Gedenkminute erneut für weithin sichtbaren und hörbaren Widerstand.

Die Pforzheimer Polizei hingegen wurde einmal mehr ihrer unrühmlichen Rolle gerecht und lies absolut nichts unversucht um den Nazis einen sorgenfreien Abend zu ermöglichen. Bereits um 17 Uhr wurden die Faschisten per Autokonvoi auf den Berg geleitet und dort den Abend über von drei Wasserwerfern, Pferden, Hunden, mehreren hundert Bereitschaftspolizisten, dem BFE und einem Polizeihelikopter beschützt. Erneut sorgte auch das THW Pforzheim für einen möglichst reibungslosen Ablauf der Nazi-Veranstaltung und leuchtete die Fläche rund um den Versammlungsort der Faschisten aus um so Gegenproteste zu erschweren.

Auch für 2020 gilt deswegen: …nicht lange fackeln! Gemeisam gegen baden-württembergs ältesten regelmäßigen Naziaufmarsch!

Gegen den Naziaufmarsch am 23. Februar in Pforzheim – Anfahrt aus VS

4Jährlich am 23. Februar versuchen Faschisten die Bombardierung der Stadt Pforzheim am Ende des 2. Weltkrieges durch britische und amerikanische Bomberverbände für ihre Zwecke umzudeuten. Die Rechten reißen das Bombardement der Stadt aus ihrem Kontext, verschweigen den von den Hilterfaschisten begonnen Krieg und erklären die am 23. Februar gestorbenen Menschen zu Opfern der alliierten „Agression“.

Gemeinsam mit zahlreichen anderen AntifaschistInnen aus BaWü werden wir uns dem geschichtsrevisionistischen Treiben der Nazis entgegen stellen und rufen dazu auf am Samstag den 23. Februar nach Pforzheim zu kommen und an den Aktionen gegen den Naziaufmarsch mit zu machen.

Anreise Treffpunkt: 23. Februar, 15:30 Uhr, Schwenningen BHF
18 Uhr | Antifaschistische Demonstration  | Pforzheim Bahnhof

Das Bündnis „Nicht lange Fackeln“ hat einen Aufruf dazu Veröffentlicht.

Sei dabei – Aktiv gegen den Rechtsruck

12Der wohl bekannteste Ausdruck und die treibende Kraft der reaktionären Mobilisierung ist die AfD. Dieses Frühjahr wird sie, auch hier in der Region, bei den Kommunalwahlen antreten.

Wir wissen: die Rechten sind keine „Alternative“ sondern Teil des Problems!

Werde aktiv, im offenen antifaschistischen Treffen organisieren wir vielfälltige Aktionen rund um die anstehenden Wahlen und die „Auftritte“ der Rechten.

Antifaschistische Gruppen aus dem Süden haben bereits einen Aufruf zur kommenden Wahl geschrieben. Du findest ihn hier…

Polizei setzt AfD-Aufmarsch in Stuttgart durch, vielseitiger Widerstand

01kundgebungMit der zu erwartenden Härte und Masse hat die Stuttgarter Polizeiführung die heutige AfD-Kundgebung auf dem Kronprinzplatz in der Innenstadt durchgesetzt. Mehrere hundert Polizisten, dazu zwei Wasserwerfer, Pferde, Zivilpolizisten und Videodrohnen ermöglichten knapp 50 Rechten eine anderthalbstündige Kundgebung. Die Polizei setzte diese gegen den Widerstand von etwa 600 Menschen durch, die sich trotz kurzfristiger Mobilisierung und miesem Wetter vielschichtig und teilweise militant gegen das rechte Treiben in ihrer Innenstadt zur Wehr setzten.

Den komletten Bericht findest du beim Antifaschistischen Aktionsbündnis Stuttgart und Region.