Keine Plattform der AfD, keine Ruhe den rechten Heuchlern

Kommt zu den Protesten: Diesen Samstag | 21.09. | 18:00 Uhr | Tonhalle in Villingen

Am Samstag will die AfD in der Tonhalle in Villingen eine Veranstaltung mit Partei Prominenz wie Alice Weidel & Co auf die Beine stellen. Bei ihrem „Bericht aus dem Bundestag“ werden sie gegen all diejenigen hetzen die nicht in ihr Weltbild passen, gegen Geflüchtete und MigrantInnen, GewerkschafterInnen, die SchülerInnen von FFF – schlicht gegen alle die sich für gesellschaftlichen Fortschritt, Gleichberechtigung und Solidarität einsetzen.

Die Reste unseren sozialen Sicherungssysteme sind den AfDlern ein Dorn im Auge und den Klimawandel gibt es ihrer Meinung nach einfach nicht. Ihre Politik für Unternehmer und die wenigen großen Profiteure werden sie als „Politik für die kleinen Leute“ verkaufen. Doch von der AfD können wir definitiv nichts positives erwarten. AfD bedeutet Umweltzerstörung, Sexismus, Ausgrenzung, Sozialabbau.

Darum: lassen wir die rechte Hetze nicht unwidersprochen und gehen auf die Straße! Am Samstag, dem 21. September gibt es direkte Proteste auf dem Vorplatz der Neuen Tonhalle in Villingen.

Wer den Klimawandel leugnet und gegen jene hetzt die sich für wirksame Klimapolitik engagieren; wer gegen Geflüchtete und MigrantInnen wettert; wer Frauen in ein Wertekorsett aus den 50ern zwingen will; wer Politik für einige Reiche und das Kapital betreibt und das als Politik „für die kleinen Leute“ verkauft – wird das in Villingen-Schwenningen nicht ungestört machen können.

Auf die Straße gegen die AfD!

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Sei dabei – Aktiv gegen den Rechtsruck

12Der wohl bekannteste Ausdruck und die treibende Kraft der reaktionären Mobilisierung ist die AfD. Dieses Frühjahr wird sie, auch hier in der Region, bei den Kommunalwahlen antreten.

Wir wissen: die Rechten sind keine „Alternative“ sondern Teil des Problems!

Werde aktiv, im offenen antifaschistischen Treffen organisieren wir vielfälltige Aktionen rund um die anstehenden Wahlen und die „Auftritte“ der Rechten.

Antifaschistische Gruppen aus dem Süden haben bereits einen Aufruf zur kommenden Wahl geschrieben. Du findest ihn hier…

Polizei setzt AfD-Aufmarsch in Stuttgart durch, vielseitiger Widerstand

01kundgebungMit der zu erwartenden Härte und Masse hat die Stuttgarter Polizeiführung die heutige AfD-Kundgebung auf dem Kronprinzplatz in der Innenstadt durchgesetzt. Mehrere hundert Polizisten, dazu zwei Wasserwerfer, Pferde, Zivilpolizisten und Videodrohnen ermöglichten knapp 50 Rechten eine anderthalbstündige Kundgebung. Die Polizei setzte diese gegen den Widerstand von etwa 600 Menschen durch, die sich trotz kurzfristiger Mobilisierung und miesem Wetter vielschichtig und teilweise militant gegen das rechte Treiben in ihrer Innenstadt zur Wehr setzten.

Den komletten Bericht findest du beim Antifaschistischen Aktionsbündnis Stuttgart und Region.

Jetzt am Samstag: AfD-Demo in Stuttgart verhindern!

Treffpunkt zur Anfahrt: 10.45 Uhr – VS-Schwenningen BHF

Am Samstag, den 8. Dezember 2018, will die AfD in Stuttgart eine Demo gegen den „Migrationspakt“ machen. Stefan Räpple, AfD-Landtagsabgeordneter aus Freiburg und einer der extrem rechten Hardliner der Partei, ruft im Internet zur Demo auf. Räpple macht keinen Hehl daraus, dass er an den rassistischen Pogromen von Chemnitz im Sommer diesen Jahres teilnahm.

Er und seine Partei sind ein durch und durch reaktionärer, rassistischer und sexistischer Haufen. Ihr politisches Programm ist nicht im Interesse der Mehrheit der Bevölkerung. Im Gegenteil. Der AfD geht es ganz bewusst darum, Menschen gegeneinander auszuspielen und aufzuhetzen. Das werden wir nicht zulassen: Wir verhindern gemeinsam und mit allen notwendigen Mitteln, dass Nazis und Rassisten ungestört ihre Hetze verbreiten können!

Kommt mit uns am Samstag auf die Straße:
Alle zusammen gegen den Faschismus! Für eine solidarische Zukunft!

Bündniskundgebung: 12.30 Uhr Rotebühlplatz / Stadtmitte
Danach: Proteste gegen die AfD-Kundgebung am Kronprinzplatz

Kurzbericht: Proteste gegen die AfD in Donaueschingen

Am Donnerstag, den 20. September, versammelte sich im Gasthaus ‘Ochsen‘ in Donaueschingen nicht zum ersten Mal die AfD mit lokalen Vertretern, u.A. auch mit Markus Frohnmaier, der immer wieder für Schlagzeilen sorgt.

Vor Beginn der Veranstaltung versammelten sich ca. 35 AntifaschistInnen vor dem Ochsen. Die Polizei hatte Gitter aufgestellt und machte mit einem Vertreter des Ordnungsamtes, der immer wieder mit dem Veranstalter der AfD plauderte, klar, sie würden konsequent gegen jeden Auflagenverstoß vorgehen.

Während einzelne Rechte in die schlecht besuchte Veranstaltung im Gasthaus  eintraten, wurden sie lautstark mit Parolen und Transparenten konfrontiert, die sich klar gegen den Rechtsruck stellten.

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ES REICHT! Nein zu rechter Hetze – kein Raum der AfD

Proteste gegen die AfD-Veranstaltung am 20. September in Donaueschingen

Nach den Ereignissen in Chemnitz hat sich die Frage endgültig erübrigt ob die AfD nun völkisch-rassistisch, zum teil faschistisch oder doch nur „etwas“ rechts ist. Rassisten, rechte Hetzer und (geistige) Branstifter – das sind sie.

Nur wenige Stunden nach dem gewaltsamen Tod eines 35 Jährigen am Rande des Chemnitzer Stadtfestes versammelten sich AfDler, Nazihooligans und Faschisten aller Couleur und zogen gemeinsam durch die Straßen.
Aus dem Mob heraus kam es zu zahlreichen Angriffe auf Menschen welche die Rechten als Ausländer ausmachten. Der Sonntag war dabei der Anfang. in den folgenden Tagen kam zu weiteren Hetzjagden auf MigrantInnen und NazigegnerInnen.

Aufgerufen und zu den „Trauermärschen“ mobilisiert, hatte neben Nazihools vor allem die AfD. Björn Höcke und weitere bekannte Gesichter der Partei waren bei den Aufmärschen ganz vorne mit dabei. Der AfD- Bundestagsabgeordnete Markus Frohnmaier twitterte nach den Ausschreitungen „Heute ist es Bürgerpflicht, die todbringende Messermigration zu stoppen.“ damit legitimierte er die Angriffe und ermutigte den Mob zu neuen Taten.

Jetzt am 20. September plant die AfD in Donaueschingen eine Veranstaltung im Gasthaus Ochsen. Neben Martin Rothweiler und Patrick Berg wird Markus Frohnmaier angekündigt. Dass die örtliche AfD die Räume der Gaststätte nutzen kann, ist nicht das erste Mal. Regelmäßig laden die Rechten in den „Ochsen“ ein.

Chemnitz macht es noch einmal deutlich, die rechte Stimmungsmache der AfD ist brandgefährlich. Machen wir gemeinsam deutlich:
Es reicht – kein Raum für die (geistigen) Brandstifter.

Proteste gegen die AfD-Veranstaltung
20. September – 18:15 Uhr  – Gasthaus Ochsen – Donaueschingen
(Käferstr. Ecke Wasserstraße)

Chemnitzer Zustände sind kein Zufall – ein Statement zum 1. September

Wir sind aus Süddeutschland gemeinsam mit vielen anderen AntifaschistInnen zu den Protesten am Samstag dem 1. September nach Chemnitz gereist. Wir haben die Notwendigkeit gesehen, die AntifaschistInnen vor Ort zu unterstützen.

(Quelle: Antifaschistisches Aktionsbündnis Stuttgart)

Die medialen Berichte, die oftmals ein mindestens unvollständiges und meist völlig verdrehtes Bild der Geschehnisse in Chemnitz am Samstag zeichnen, nötigen uns, die Situation darzustellen wie sie tatsächlich war.
Schon am Montag zeigte sich, dass der Freistaat Sachsen nicht gewillt ist, dem massiven Naziproblem etwas entgegenzusetzen und „Minderheiten“ adäquat zu schützen.* Wir schreiben bewusst „nicht gewillt“, weil das „Versagen“ der Polizei am Montag nicht an Fehleinschätzungen oder zu wenigen bzw. schlecht ausgerüsteten Kräften liegt. Offensichtlich ist die sächsische Polizei in der Lage massive Aufgebote aufzufahren, wenn AntifaschistInnen demonstrieren, so zum Beispiel in Wurzen im September 2017. Hier wurde sogar zur Terrorbekämpfung ausgebildetes SEK eingesetzt.

Nach den Pogromen am Montag und dem internationalen Aufschrei musste Sachsen, aber auch der deutsche Staat reagieren und ein Bild der Stärke präsentieren. So wurde seit Donnerstag an der Inszenierung des starken Staates, der aus seinen misslichen Fehlern gelernt hat, gearbeitet. Es wurden Pressekonferenzen abgehalten, Fehler der Einsätze am Montag eingeräumt und mit der Unterstützung aus fünf Bundesländern ein „Wir schaffen das!“ demonstriert. Weiterlesen