Den Rechten keinen ruhigen Wahlkampf! Graffiti, Infotisch & Stickerspaziergang.

Gestern hatten wir einen Infotisch am Stellwerk beim Schwenninger Bahnhof angekündigt.
Davor wurden bei einer Antifa-Kneipe Transpis dafür gemalt und an einer Wand in Schwenningen wurde ein gemeinsames Graffiti gesprüht.

Wegen der Hitze haben wir dann allerdings spontan entschieden, dass wir den Infotisch auf später verschieben. Stattdessen sind dann einige Antifas mit Stickern losgezogen, und wir haben Flyer an Leute verteilt, die wir bei dem schönen Wetter getroffen haben.

Als es Abends dann etwas kühler wurde sind wir am Skatepark in Schwenningen vorbei.
Wir haben zusammen mit einigen Skater:innen ein Graffiti gemalt, und sind so viele Flyer und Sticker wie schon lange nicht mehr losgeworden. Bevor wir zusammengepackt haben, haben wir eins der Transpis von der Antifa-Kneipe aufgehängt.

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Beteiligung an Pride Kundgebung in Rottweil

Am vergangenen Samstag haben wir uns an der Pride-Kundgebung in Rottweil beteiligt zu der sich in der Innenstadt mit Musik und den unterschiedlichsten Redebeiträgen insgesamt um die 80 Menschen versammelten.

Menschen werden in dieser Gesellschaft diskriminiert, ausgeschlossen und angegriffen, allein weil sie nicht dem herrschenden Rollenbild entsprechen, aufgrund ihrer sexuellen Orientierung oder weil sie sich nicht einem klassischen Frau/ Mann Geschlechterbild unterordnen.

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Bericht zur Antifaschistischen Kundgebung in Villingen

Am 9.Mai riefen wir zu einer antifaschistischen Kundgebung in Villingen auf. Die Vorgeschichte: Coronaleugner:innen hatten eine Großdemo angekündigt, die schlussendlich von den Behörden verboten wurde. Aus mehreren Gründen hielten wir an unserer Mobilisierung fest. Zum einen war abzusehen, dass die Querdenken-Szene und Nazis trotzdem kommen würden und schon oft genug hat die Polizei gezeigt, dass sie die Rechten trotz Verbot gewähren lässt. Zum anderen dürfen wir die Kritik an den verhängten Maßnahmen und dem Umgang der Herrschenden mit der Corona- Pandemie nicht Weltverschwörer:innen und Rechten überlassen. Und schlussendlich geht es auch darum: auf wessen Kosten geht die Krise?

Unter dem Motto „ Fuck Querdenken – Gegen rechte Hetze und Coronaleugner – Kapitalismus überwinden und Solidarität aufbauen“ fanden sich über 30 Antifaschist:innen gegenüber vom Villinger Bahnhof am Zugang zur Innenstadt ein um ein klares Zeichen zu setzen.

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Coronaleugner:innen, Querdenker und ihr rechter Anhang rufen zur Demo in Villingen auf. Geht es nach ihnen, soll am kommenden Sonntag eine Großdemo durch die Stadt laufen.

Nicht mit uns! Gegen rechts-offene Esoterik-Freaks, Coronaleugner:innen und ihren rassistischen Anhang braucht es Widerstand. Im Moment versuchen Stadt und Polizei die Demo zu verbieten. Ob das Verbot bestehen bleibt oder nicht, das Querdenken-Lager will nach Villingen kommen. Wir setzen nicht auf Stadt und Polizei, wir setzen nicht auf ihr Verbot und haben zuhauf gesehen wie die Behörden Querdenken und ihre Nazis hat machen lassen. In Stuttgart, Berlin, Kassel … die Polizei hat nicht nur weggeschaut sondern diesen Leuten immer wieder die Straße freigeräumt, im Zweifel auch mit Pfefferspray und Schlägen gegen antifaschistische Gegenproteste.

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In die Gerüchte um den Aufmarsch von Coronaleugnern und ihrem faschistischen Anhang ist Klarheit gekommen. Am 9.Mai planen sie jetzt eine „Großdemo“ in Villingen. Nichts desto trotz werden wir morgen am 17.April in Villingen präsent sein.

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Kundgebung am Samstag abgesagt

In unserem Aufruf für diesen Samstag haben wir geschrieben, das wir gemeinsam dafür sorgen wollen, das ein AfD-Infotisch zum Ende des Wahlkampfes ins Wasser fällt.
So wie es allerdings aktuell aussieht, nimmt uns das Wetter diese Aufgabe ab. Aus diesem Grund sagen wir die Kundgebung am Samstag morgen ab.

Wir laden euch stattdessen ein zwischen 10 und 11 Uhr im Linken Zentrum in Schwenningen vorbei zu kommen:

Antifaschistische Arbeit endet nicht mit dem Wahlkampf. Kommt im Linken Zentrum vorbei und holt euch Mobistuff und Sticker ab. Dazu haben wir noch Aktionstaschen vorbereitet und sollte sich die AfD trotz Sturmböen und angekündigtem Regen doch in die Stadt stellen sind wir natürlich auf der Straße

Kommt rum, deckt euch mit Material ein. Antifa 365 Tage im Jahr!

Hanau ist überall – kein Schlussstrich | Kundgebung: 20. Februar, Villingen

Am 19. Februar ist es genau ein Jahr her, dass bei dem rassistischen Anschlag in Hanau neun Menschen ermordet wurden. Der Täter hatte gezielt Menschen getötet, die er als „Ausländer“ ausmachte – die Tat in den Abendstunden des 19. Februar 2020 in Hanau war Rechter Terror.

Politik und Medien zeigten sich bestürzt und dennoch: Bereits wenig später wurde begonnen die Ereignisse zu verharmlosen. Verantwortliche aus der Politik, den Sicherheitsbehörden und der Presse sprachen vom „Verwirrten“ und „Einzeltäter“. Der Anschlag wurde aus seinem gesellschaftlichen Zusammenhang gerissen. Über rassistische Gewalt wird geschwiegen, rechter Terror verharmlost und die Gefahr, die von der extremen Rechten ausgeht, ignoriert. Weiterlesen

Kante zeigen… aktiv gegen den Wahlkampf der Rechten

Der Wahlkampf hat begonnen. Die ersten Wahlplakate hängen, die ersten Wahlwerbe-Spots werden ausgestrahlt und die ersten Parteiflyer werden verteilt. Ob wir den ganzen Parteien ihre schönen Worte und netten Versprechungen glauben, oder müde abwinken steht auf einem anderen Blatt. Klar ist aber für uns: den Rechten, allen voran der AfD, stellen wir unseren Widerstand entgegen. Weiterlesen

Kante zeigen gegen AfD und Nazis – Opposition ist mehr als Kreuzchen machen

Willkommen im Wahljahr 2021. Die Parteien werben um Stimmen. Wie immer in Wahlkampfzeiten versuchen auch die Rechten – mit ihren populistischen Phrasen und rassistischen Parolen – auf Stimmenfang zu gehen.

Ob wir den Parteien die schönen Worte und netten Versprechungen glauben oder müde abwinken, eines muss klar sein: Wer sein Kreuzchen bei den Rechten macht, schneidet sich definitiv ins eigene Fleisch.

Kante zeigen gegen AfD und rechte Hetze!

Die Parteien des rechten Lagers, allen voran die AfD, betreiben eine Politik die schlicht gegen die Interessen der breiten Bevölkerung gerichtet ist. Das verwundert kaum, wo doch ihr Spitzenpersonal fast ausschließlich aus Unternehmens- und Steuerberatern und Vermögenden besteht. Mit populistischen Phrasen und rassistischer Hetze versuchen sie dies zu übertünchen. Weiterlesen

23. Februar nach Pforzheim gegen den Nazi-Fackelaufmarsch

Am 23. Februar wollen die Nazis vom „Freundeskreis ein Herz für Deutschland“ in Pforzheim wieder auf dem Wartberg aufmarschieren – natürlich wird es auch antifaschistische Proteste dagegen geben und aus der Region Villinmgen-Schwenningen eine gemeinsame Anfahrt.

Auf der Seite der …nicht lange fackeln!-Kampagne findet ihr weitere Infos, Zugtreffpunkte und den Aufruf:

Alle Jahre wieder…

Am Dienstag den 23. Februar findet erneut die faschistische Fackelmahnwache des „Freundeskreis – Ein Herz für Deutschland (FHD)“ auf dem Pforzheimer Wartberg statt. Als Vorwand für ihren geschichtsrevisionistischen Aufmarsch, nutzen sie den Jahrestag der Bombardierung der Stadt Pforzheim am 23. Februar 1945. Es ist fragwürdig, ob die Bombardierung Pforzheims zum schnelleren Sieg über den deutschen Faschismus geführt hat. Dabei starben 17.000 ZivilistInnen, unter ihnen auch zahlreiche ZwangsarbeiterInnen. Jedoch leugnen die Nazis auf dem Wartberg die Hauptschuld des Dritten Reiches am Zweiten Weltkrieg und verteidigen damit eines der mörderischsten Regime die es jemals in der Geschichte der Menschheit gab. Ihre aggressive Angriffspolitik und die Verachtung menschlichen Lebens, in Form von Rassenlehre und Co., kostete Millionen Menschen das Leben. Weiterlesen