Gedenkkundgebung zur Pogromsnacht am 9. November 1938

In der Nacht des 09. Novembers 1938 wurden in ganz Deutschland Synagogen, Gebetsräume und jüdische Friedhöfe angegriffen, angezündet und zerstört, jüdische Geschäfte geplündert, die Inhaber:innen verprügelt oder getötet. Mehrere hundert Menschen starben in dieser Nacht, mehr als 30.000 wurden gefangen genommen, die Meisten von ihnen wurde anschließend deportiert.

Aus diesem Anlass versammelten sich um 18 Uhr einige Antifaschist:innen zu einer Kundgebung auf dem Latschariplatz in Villingen. Wir als OAT zeigten in einem ersten Redebeitrag und mit zwei Aufstellern auf, dass die Pogrome nicht vom Himmel gefallen sind.

Mit der Pogromnacht einher ging auch eine Enteignung der jüdischen Bevölkerung und die Arisierung ihres Vermögens. Sehr große Teile des deutschen Kapitals profitierten kräftig, sie nahmen die Pogromnacht dafür billigend in Kauf.

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Die AfD BW kommt nach Stuttgart – wir kommen auch!

Als offenes Antifaschistisches Treffen VS werden wir uns am Samstag den 12. November an den Protesten gegen die AfD-Demo in der Stuttgarter Innenstadt beteiligen und organiseren eine gemeinsame Anfahrt. Der Treffpunkt dafür ist um 12:45 Uhr am BHF Schwenningen.

Wir unterstützen den Aufruf vom „Aktionsbündnis Stuttgart gegen Rechts“:

Zum ersten Mal in Baden-Württemberg wollen sie an diesem Tag mit dem sozial klingenden Motto „Gegen Armut, Not & Kälte“ demonstrieren und die Sorgen und Nöte der einfachen Bevölkerung instrumentalisieren.

Wir sagen: Wer wirklich gegen „Armut, Not & Kälte ist“, ist bei den Rechten und Faschist:innen an der falschen Stelle. Ein Blick in das Programm der Partei verrät schnell, wohin die Reise wirklich geht, wenn sie einmal etwas zu melden haben. Dabei sind wir selbstverständlich auch der Überzeugung: Gerade in Zeiten, wie diesen ist Stillhalten keine Option: Protest gegen die aktuellen Krisenfolgen sind gut & wichtig – aber von Links!

Treffpunkt zur gemeinsamen Anfahrt: Samstag 12.Nov | 12:45 Uhr | Schwenningen BHF

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Solifoto für die Angeklagten der Krawallnacht

Im Sommer 2022 kommt es zu mehreren Hausdurchsuchungen in Suttgart und anschliessend zu Prozessen. Auslöser hierfür war die „Krawallnacht“ 2020, bei der sich die lang angestaute Frustration migrantischer und proletarischer Jugendlicher über rassistische Polizeikontrollen, Gentrifizierung und Ausgangssperren entludt. Nun wurden aktuell zwei unserer Genoss:innen zu jeweils 3 Jahren und 2 Monaten und 3 Jahren und 9 Monaten Haft verurteilt, weitere Prozesse stehen aus.

Wir haben heute ein Solifoto gemacht, um unsere Solidarität mit allen Angeklagten der Krawallnacht zu zeigen und um kämperische Grüße an die betroffenen Genoss:innen zu senden.

Gute Texte, die einordnen was genau zu der Krawallnacht geführt hat, findet ihr bei der Revolutionären Aktion Stuttgart und bei 0711_united

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Erinnern heißt verändern – Antifaschistische Kundgebung zum 9. November

Mit der Reichsprogromnacht fand der faschistische Terror in Deutschland gegen Menschen, die als jüdisch definiert wurden, einen ersten Höhepunkt. Während den systematisch von den Nazis vorbereiteten Progromen wurden jüdische Menschen tausendhaft verhaftet, misshandelt und ermordet. Synagogen, Gebetsräume, Geschäfte und Wohnungen wurden ausgeplündert, zerstört und in Brand gesteckt.

Das war auch in Villingen nicht anders. In der Nacht des 9. Novembers 1938 wurde die jüdische Gemeinde, angeführt durch SA und SS, aber auch Anwohnern angegriffen, der Gebetsraum in der Gerberstraße gebrandschatzt und der Besitzer des Hauses misshandelt.

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Graffiti in Erinnerung an Malte

Anfang September ist Malte in Münster den Verletzungen erlegen, die ihm ein homophober Sexist zugefügt hatte. Dieser hatte zuerst zwei Frauen beleidigt, und als Malte dazwischen gegangen ist, wurde er geschlagen und ist mit dem Kopf auf dem Boden aufgeprallt.

Solche Angriffe sind keine Seltenheit, immer wieder werden Trans-Menschen, Schwule, Lesben und andere Menschen die nicht in ein konservatives Weltbild passen angegriffen oder sogar umgebracht.

In Erinnerung an Malte haben wir ein Graffiti gemalt.

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Rechte Kontinuität brechen! Am Samstag auf nach Rostock

Die rassistischen Pogrome von Rostock-Lichtenhagen jähren sich in diesem Jahr zum 30. Mal.
Aus diesem Anlass rufen Antifaschist:innen aus dem Norden am Samstag den 27.08. zu einer großen Demo in Rostock auf. Auf der Demo wird es einen eigenen Antifa-Block geben. Den Aufruf zum Block findet ihr hier: https://antifa-rostock-lichtenhagen.org/

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Freiheit für Jo, Freiheit für alle politischen Gefangenen

Von notwendig.org:

Den heutigen Haftantritt von Jo in der JVA Ravensburg begleiteten über 120 Genoss:innen aus ganz Süddeutschland.

In einer lautstarken Spontandemonstration zogen wir gemeinsam mit Jo von der Rückseite der JVA zum Ort der Kundgebung im Eingangsbereich. Somit konnte punktuell erreicht werden, den von den Bullen vorgesehen Ablauf zu durchbrechen. Auch der vorgegebene Kundgebungsort war schlicht zu klein und wurde von uns eigenständig auf den Großteil des Parkplatzes vor der JVA erweitert.

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Macht euch vom Acker! Protest gegen AfD-Landesparteitag – Gemeinsame Anfahrt aus Schwenningen

Am kommenden Samstag auf nach Echterdingen!

Nachdem die AfD wegen des antifaschistischen Protests von Cannstatt abrücken musste, steht ihr lange ausstehender Landesparteitag am kommenden Wochenende an – in der Messe Stuttgart auf den Fildern. Auch wenn sie sich nun ins Umland der Landeshauptstadt zurückziehen will, werden wir klar machen, dass sie egal wo, nie ohne unseren Protest zusammenkommen wird!

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Polizei verhindert antifaschistische Demonstration in Cannstatt

Am 1. Juli beteiligten wir uns an einer Demo in Stuttgart Bad-Cannstatt. Hier ist ein Bericht vom AABS dazu:

Mit einem Großaufgebot von mehreren hundert Cops und gezielten Angriffen hat die Stuttgarter Polizeiführung heute eine antifaschistische Demonstration gegen die AfD gezielt verhindert. Mehrere Menschen wurden durch das Vorgehen der Polizei verletzt.
Insgesamt waren etwa 500 Menschen trotz Absage des AfD-Parteitags nach Cannstatt gekommen, um vom dortigen Bahnhof aus durch die Innenstadt zum Kurpark zu ziehen.

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