Es liegt auch an dir!

Du hast etwas gegen rassistische Polizeikontrollen vor der Bar oder am Bahnhof? Du hast ein Problem damit, dass im Bus, in der Schule oder auf der Arbeit gegen Geflüchtete gehetzt wird? Du weißt, dass nicht die ‚Migranten‘ Schuld daran sind, dass immer mehr Menschen in Mülleimern nach Pfandflaschen suchen müssen? Du willst dir als Frau nicht sagen lassen, was du anzuziehen hast und generell akzeptierst du kein verstaubtes, konservatives Rollenbild?

Auf den ersten Blick alles verschiedene Sachen, doch im Grunde spiegeln sie alle den Rechtsruck in diesem Land. Der wohl bekannteste Ausdruck und die treibende Kraft der reaktionären Mobilisierung ist die AfD. Bei den Anstehenden EU- und Kommunalwahlen wird sie, auch hier in der Region, versuchen auf Stimmenfang zu gehen.

Das Offene Antifaschistische Treffen VS organisiert mehrere Veranstaltungen & Aktionen und natürlich kommt es auch darauf an ganz direkt den Rassisten und Hetzern ihre geplanten Auftritte zu vermiesen.

Die Rechten sind keine „Alternative“, sondern Teil des Problems!
Werde aktiv und sei Teil des antifaschistischen Widerstand gegen AfD, Nazis & Rechtsruck!

Aktionen, Veranstaltungen, Termine zum Vormerken – genauere Infos folgen… Weiterlesen

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Widerstand in Pforzheim – 23. FEBRUAR

Bild könnte enthalten: eine oder mehrere Personen, Himmel und im Freien

Mehr als 500 Menschen haben sich an den antifaschistischen Aktionen in Pforzheim beteiligt. Nach einer gemeinsamen Demo vom Pforzheimer Bahnhof durch die Nordstadt auf den Wartberg konnte die faschistische Fackelmahnwache auch in diesem Jahr lautstark gestört werden. Nach dem vorzeitigen Ende der Demo verlagerten sich die Proteste unmittelbar an die Hamburger Gitter. Dort und an weiteren Stellen sorgte ein buntes Feuerwerk pünktlich zur Gedenkminute erneut für weithin sichtbaren und hörbaren Widerstand.

Die Pforzheimer Polizei hingegen wurde einmal mehr ihrer unrühmlichen Rolle gerecht und lies absolut nichts unversucht um den Nazis einen sorgenfreien Abend zu ermöglichen. Bereits um 17 Uhr wurden die Faschisten per Autokonvoi auf den Berg geleitet und dort den Abend über von drei Wasserwerfern, Pferden, Hunden, mehreren hundert Bereitschaftspolizisten, dem BFE und einem Polizeihelikopter beschützt. Erneut sorgte auch das THW Pforzheim für einen möglichst reibungslosen Ablauf der Nazi-Veranstaltung und leuchtete die Fläche rund um den Versammlungsort der Faschisten aus um so Gegenproteste zu erschweren.

Auch für 2020 gilt deswegen: …nicht lange fackeln! Gemeisam gegen baden-württembergs ältesten regelmäßigen Naziaufmarsch!

Gegen den Naziaufmarsch am 23. Februar in Pforzheim – Anfahrt aus VS

4Jährlich am 23. Februar versuchen Faschisten die Bombardierung der Stadt Pforzheim am Ende des 2. Weltkrieges durch britische und amerikanische Bomberverbände für ihre Zwecke umzudeuten. Die Rechten reißen das Bombardement der Stadt aus ihrem Kontext, verschweigen den von den Hilterfaschisten begonnen Krieg und erklären die am 23. Februar gestorbenen Menschen zu Opfern der alliierten „Agression“.

Gemeinsam mit zahlreichen anderen AntifaschistInnen aus BaWü werden wir uns dem geschichtsrevisionistischen Treiben der Nazis entgegen stellen und rufen dazu auf am Samstag den 23. Februar nach Pforzheim zu kommen und an den Aktionen gegen den Naziaufmarsch mit zu machen.

Anreise Treffpunkt: 23. Februar, 15:30 Uhr, Schwenningen BHF
18 Uhr | Antifaschistische Demonstration  | Pforzheim Bahnhof

Das Bündnis „Nicht lange Fackeln“ hat einen Aufruf dazu Veröffentlicht.

Jetzt am Samstag: AfD-Demo in Stuttgart verhindern!

Treffpunkt zur Anfahrt: 10.45 Uhr – VS-Schwenningen BHF

Am Samstag, den 8. Dezember 2018, will die AfD in Stuttgart eine Demo gegen den „Migrationspakt“ machen. Stefan Räpple, AfD-Landtagsabgeordneter aus Freiburg und einer der extrem rechten Hardliner der Partei, ruft im Internet zur Demo auf. Räpple macht keinen Hehl daraus, dass er an den rassistischen Pogromen von Chemnitz im Sommer diesen Jahres teilnahm.

Er und seine Partei sind ein durch und durch reaktionärer, rassistischer und sexistischer Haufen. Ihr politisches Programm ist nicht im Interesse der Mehrheit der Bevölkerung. Im Gegenteil. Der AfD geht es ganz bewusst darum, Menschen gegeneinander auszuspielen und aufzuhetzen. Das werden wir nicht zulassen: Wir verhindern gemeinsam und mit allen notwendigen Mitteln, dass Nazis und Rassisten ungestört ihre Hetze verbreiten können!

Kommt mit uns am Samstag auf die Straße:
Alle zusammen gegen den Faschismus! Für eine solidarische Zukunft!

Bündniskundgebung: 12.30 Uhr Rotebühlplatz / Stadtmitte
Danach: Proteste gegen die AfD-Kundgebung am Kronprinzplatz

Kurzbericht: Proteste gegen die AfD in Donaueschingen

Am Donnerstag, den 20. September, versammelte sich im Gasthaus ‘Ochsen‘ in Donaueschingen nicht zum ersten Mal die AfD mit lokalen Vertretern, u.A. auch mit Markus Frohnmaier, der immer wieder für Schlagzeilen sorgt.

Vor Beginn der Veranstaltung versammelten sich ca. 35 AntifaschistInnen vor dem Ochsen. Die Polizei hatte Gitter aufgestellt und machte mit einem Vertreter des Ordnungsamtes, der immer wieder mit dem Veranstalter der AfD plauderte, klar, sie würden konsequent gegen jeden Auflagenverstoß vorgehen.

Während einzelne Rechte in die schlecht besuchte Veranstaltung im Gasthaus  eintraten, wurden sie lautstark mit Parolen und Transparenten konfrontiert, die sich klar gegen den Rechtsruck stellten.

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Chemnitzer Zustände sind kein Zufall – ein Statement zum 1. September

Wir sind aus Süddeutschland gemeinsam mit vielen anderen AntifaschistInnen zu den Protesten am Samstag dem 1. September nach Chemnitz gereist. Wir haben die Notwendigkeit gesehen, die AntifaschistInnen vor Ort zu unterstützen.

(Quelle: Antifaschistisches Aktionsbündnis Stuttgart)

Die medialen Berichte, die oftmals ein mindestens unvollständiges und meist völlig verdrehtes Bild der Geschehnisse in Chemnitz am Samstag zeichnen, nötigen uns, die Situation darzustellen wie sie tatsächlich war.
Schon am Montag zeigte sich, dass der Freistaat Sachsen nicht gewillt ist, dem massiven Naziproblem etwas entgegenzusetzen und „Minderheiten“ adäquat zu schützen.* Wir schreiben bewusst „nicht gewillt“, weil das „Versagen“ der Polizei am Montag nicht an Fehleinschätzungen oder zu wenigen bzw. schlecht ausgerüsteten Kräften liegt. Offensichtlich ist die sächsische Polizei in der Lage massive Aufgebote aufzufahren, wenn AntifaschistInnen demonstrieren, so zum Beispiel in Wurzen im September 2017. Hier wurde sogar zur Terrorbekämpfung ausgebildetes SEK eingesetzt.

Nach den Pogromen am Montag und dem internationalen Aufschrei musste Sachsen, aber auch der deutsche Staat reagieren und ein Bild der Stärke präsentieren. So wurde seit Donnerstag an der Inszenierung des starken Staates, der aus seinen misslichen Fehlern gelernt hat, gearbeitet. Es wurden Pressekonferenzen abgehalten, Fehler der Einsätze am Montag eingeräumt und mit der Unterstützung aus fünf Bundesländern ein „Wir schaffen das!“ demonstriert. Weiterlesen

Am 24. März eingreifen!

(von: http://eingreifen.blogsport.eu/ )

Anreise zu den Protesten und Gegenaktionen auch aus Villingen-Schwenningen! Melde dich beim Offenen Treffen.

Bereits drei Mal seit Jahresbeginn marschierten bis zu 3000 Rechte und Nazis durch die Kleinstadt Kandel in der Südpfalz. Kandel, das nur ca. 20 Minuten von Karlsruhe entfernt liegt, wurde von Nazis und RassistInnen ausgewählt, weil dort Ende des vergangenen Jahres eine 15-jährige, junge Frau von ihrem Ex-Freund brutal erstochen wurde. Wie man sich denken kann, geht es den meist männlichen Demonstranten nicht um Gewalt an Frauen oder einer prinzipiellen Gegnerschaft zur Unterdrückung der Frau: Wäre der Täter nicht als Geflüchteter nach Deutschland gekommen, wäre der tragische Tod der jungen Frau – wie so häufig bei Fällen patriarchaler Gewalt – als Randnotiz in den Zeitungen verhallt.

Die Märsche der Nazis und RassistInnen in Kandel zeigen für Süddeutschland eine neue Qualität rechter Aktivitäten. Offiziell angeführt von der AfD marschieren hier monatlich bis zu 3000 Personen, die das gesamte Spektrum rechts der CDU abdecken – mit offener Beteiligung faschistischer Kräfte wie etwa Nazihools, JN und „Identitärer Bewegung“. Weiterlesen