Soli-Stand beim Holzrock Festival

Niemand bleibt im Regen steh’n. Im Rahmen der Soldidaritäts-Kampagne war das Offene Antifa Treffen VS mit einem Stand beim Holzrock Festival in Schopfheim vertreten. Um die AntifaschistInnen zu unterstützen die nach den vielfältigen und entschlossenen Aktionen gegen die Rechten in Kandel nun vor Gericht stehen, gab es die Möglichkeit zum Siebdrucken – die Einahmen gehen in die Solidaritätsarbeit. Und so bedruckten zahlreiche Menschen von Jung bis Alt T-Shirts, Taschen und alles mögliche.

Gerade in der aktuellen Zeit in der die Rechte mobil macht, Rassisten und Nazis Mordanschläge verüben, ist Antifaschismus notwendiger dennje. Den Kriminalisierungsversuchen des Staates und seiner prügelnden Polizei setzen wir unseren Zusammenhalt entgegen. Es gilt den Widerstand gegen den Rechtsruck zu stärken und die Antifaschistische Aktion auf zu bauen.

Ein Dank auch an die Crew vom Holzrock.

Termine:

Freitag, 2. August: Soli-Grillen beim Linken Zentrum Mathilde Müller. Ihr müsst nur Hunger mitbringen, für Essen sorgen wir. Es gibt leckere Schaschlik Spieße, vegan und nicht vegan, Grillgemüse und knackige Salate.

Mittwoch, 7. August: Offenes Antifaschistisches Treffen. Alle die gegen Rechtsruck und Nazis gemeinsam aktiv werden wollen sind eingeladen vorbei zu kommen.

Dienstag, 3.September: Gerichtstermin in Kandel. Angeklagt ist ein Antifaschist er soll sich gegen den Angriff der Bundespolizei auf die Zugafahrt nach Kandel am 7. April 2018 zur wehr gesetzt haben. Damals wurden ca. 150 AntifaschistInnen in Wörth an der Weiterfahrt nach Kandel gehindert. Zeigt euch solidarisch und supportet den Angeklagten.

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„Niemand bleibt im Regen steh’n! – Alle zusammen gegen Nazis und Repression!“

Im Rahmen der Kampagne lädt das Offene Antifa Treffen VS ein:

– 5. Juli | Antifa Abend bei der „Freitagskneipe“ im Linken Zentrum | 20 Uhr
Mit einem kurzen Input rund um die Nazi-Aufmärsche die in Kandel stattfanden und den antifaschistischen Widerstand dagegen.
Vorstellung der der Solidaritätskampagne „Niemand bleibt im Regen steh’n! – Alle zusammen gegen Nazis und Repression!“ Und Basteln, Diskussion und mitmachen

– 19. Juli | Veranstaltung „Was tun wenn’s brennt“ im Linken Zentrum | 20 Uhr
Wie umgehen mit der Polizei, Staatsanwaltschaften und Gerichten? Denn aktive AntifaschistInnen mit einer selbstbestimmte, konsequenten, widerständigen Praxis werden immer wieder mit der Repression des Staates konfrontiert. Darum „Was tun wenn’s brennt“ – Tipps für den politischen Alltag

– 2. August | Soli- Grillen, Treffpunkt Linkes Zentrum | 20 Uhr
Solidarität mit den AntifaschistInnen die jetzt wegen der Aktionen gegen die Nazi-Aufmärsche in Kandel vor Gericht stehen. Kommt vorbei, es gibt leckeres vom Grill, Salate und so weiter – mit eurer Spende unterstützt die Angeklagten.

Ob auf der Straße oder vor Gericht – wir stehen zusammen

Bis zu 3000 Rechte marschierten Anfang 2018 durch die Straßen des beschaulichen Ortes Kandel. Den Mord an einer 15 Jährigen jungen Frau, die von ihrem Ex-Freund erstochen wurde, benutzten Akteure der extremen Rechten zu regelmäßigen Mobilisierungen nach Kandel. AfDler, offene Faschisten und Nazi-Hools gingen gemeinsam auf die Straße um den Mord gegen Geflüchtete und MigrantInnen zu instrumentalisieren.

Eingreifen wenn es wichtig ist! Unter dieser Parole stellten sich AntifaschistInnen dem rassistischen Mob entgegen und nahmen den AfDlern und Nazis erfolgreich die Straßen Kandels.

Der konsequente antifaschistische Widerstand war jedoch nicht nur den Nazis ein Dorn im Auge, im Zusammenhang mit den Kandel-Protesten werden nun dutzende aktive AntifaschistInnen vor Gericht gezerrt. Die antifaschistische Bewegung soll als ganzes kriminalisiert werden.

Als Offenes Antifaschistisches Treffen waren auch wir in Kandel auf der Straße, jetzt zeigen wir uns mit den angeklagten AntifaschistInnen solidarisch und rufen dazu auf, die GenossInnen zu Unterstützen.

Weitere Infos und Termine folgen…

Gemeinsam gegen neue Polizeigesetze

Nach der massiven Verschärfung des Polizeigesetzes in Baden-Württemberg Ende 2017 plant die CDU im Innenministerium nun, der Polizei noch weitreichendere Befugnisse zur Überwachung einzuräumen. Diese Verschärfung reiht sich ein in ähnliche Gesetzesveränderungen in Bayern, NRW und Sachsen.

Wie in diesen Bundesländern formiert sich nun auch Baden-Württemberg Widerstand gegen die freiheitsfeindlichen Gesetzgebungsverfahren der aktuellen Regierung. Wie in Bayern, NRW und Sachsen ist es auch hier höchste Zeit, dass der Unmut über diese Aufrüstung im Inneren sichtbar wird. Bereits Ende 2017 wurde in Baden-Württemberg eine der schärfsten Polizeigesetzes-Novellen der Bundesrepublik verabschiedet. Weiterlesen

Bericht: Antifaschistische demonstration in Karlsruhe

Eine Woche vor der Wahl, nahmen über 1200 Menschen an der antifaschistischen Demonstration des Karlsruher Netzwerks gegen Rechts, unter dem Motto „Ihr habt die Wahl – aktiv dem Rechtsruck entgegentreten!“, teil. Zusammen mit über 300 AntifaschistInnen, die teilweise aus ganz Baden-Württemberg angereist waren, beteiligte sich auch das Offene Antifaschistische Treffen VS im  antikapitalistischen Widerstands-Block an der Demo.

Weiter zum Bericht des antikapitalistischen Widerstands-Block

22. Mai – Vortrag: Die AfD und die ’Neue Rechte‘

Veranstaltung mit dem Autor und Journalisten Robert Andreasch von der Antifaschistischen Informations-, Dokumentations- und Archivstelle München e. V. (a.i.d.a.)

Mittwoch | 22. Mai | 19 Uhr | Linkes Zentrum Mathilde Müller

Keine andere Partei steht so exemplarisch für den gesellschaftlichen Rechtsruck und die Zunahme rassistischer Hetze wie die AfD. Mit gezielten Provokationen und verbalen Ausfällen lenken Höcke, Weidel, Meuthen und Co aber auch die lokalen Kandidaten, wie in Villingen-Schwenningen Martin Rothweiler, die mediale Aufmerksamkeit auf sich.

Die AfD ist dem Lager der extremen Rechten zuzuordnen, daran besteht heute kein Zweifel mehr. Geht es um die AfD fällt immer wieder der Begriff der „Neuen Rechten“. Doch was ist „neu“? Was ist “alt“ und ist das mit den Rechten und dem Faschismus echt so kompliziert?

Robert Andreasch erläutert die Geschichte der „Neuen Rechten“ und ihre Akteure. Er gibt einen Einblick in ihre rassistischen und nationalistischen Ideologien, ihre Mythen, Begriffe und Strategien.

Robert Andreasch ist Mitarbeiter der Antifaschistischen Informations-, Dokumentations- und Archivstelle München e. V. (a.i.d.a.) und arbeitet als Autor, Journalist und Sachverständiger zur radikalen Rechten in Süddeutschland.

Demo gegen Rechtsruck und AfD – 18.Mai, Karlsruhe

Am Samstag den 18. Mai, eine Woche vor der Kommunal- und Europawahl findet in Karlsruhe die Demonstration „Ihr habt die Wahl: Aktiv dem Rechtsruck entgegentreten!“ statt. Auf der vom Netzwerk Karlsruhe gegen Rechts organisierten Demonstration rufen antifaschistische Gruppen zum antikapitalistischen Widerstands-Block auf. Wir schließen uns an.

Samstag 18. Mai | 14 Uhr | Kirchplatz St. Stephan | Karlsruhe
Es gibt eine gemeinsame Anreise aus Villingen-Schwenningen, Mehr dazu und einen Aufruf hat die Antifaschistische Aktion [O] VS veröffentlicht.