Polizei setzt AfD-Aufmarsch in Stuttgart durch, vielseitiger Widerstand

01kundgebungMit der zu erwartenden Härte und Masse hat die Stuttgarter Polizeiführung die heutige AfD-Kundgebung auf dem Kronprinzplatz in der Innenstadt durchgesetzt. Mehrere hundert Polizisten, dazu zwei Wasserwerfer, Pferde, Zivilpolizisten und Videodrohnen ermöglichten knapp 50 Rechten eine anderthalbstündige Kundgebung. Die Polizei setzte diese gegen den Widerstand von etwa 600 Menschen durch, die sich trotz kurzfristiger Mobilisierung und miesem Wetter vielschichtig und teilweise militant gegen das rechte Treiben in ihrer Innenstadt zur Wehr setzten.

Den komletten Bericht findest du beim Antifaschistischen Aktionsbündnis Stuttgart und Region.

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Jetzt am Samstag: AfD-Demo in Stuttgart verhindern!

Treffpunkt zur Anfahrt: 10.45 Uhr – VS-Schwenningen BHF

Am Samstag, den 8. Dezember 2018, will die AfD in Stuttgart eine Demo gegen den „Migrationspakt“ machen. Stefan Räpple, AfD-Landtagsabgeordneter aus Freiburg und einer der extrem rechten Hardliner der Partei, ruft im Internet zur Demo auf. Räpple macht keinen Hehl daraus, dass er an den rassistischen Pogromen von Chemnitz im Sommer diesen Jahres teilnahm.

Er und seine Partei sind ein durch und durch reaktionärer, rassistischer und sexistischer Haufen. Ihr politisches Programm ist nicht im Interesse der Mehrheit der Bevölkerung. Im Gegenteil. Der AfD geht es ganz bewusst darum, Menschen gegeneinander auszuspielen und aufzuhetzen. Das werden wir nicht zulassen: Wir verhindern gemeinsam und mit allen notwendigen Mitteln, dass Nazis und Rassisten ungestört ihre Hetze verbreiten können!

Kommt mit uns am Samstag auf die Straße:
Alle zusammen gegen den Faschismus! Für eine solidarische Zukunft!

Bündniskundgebung: 12.30 Uhr Rotebühlplatz / Stadtmitte
Danach: Proteste gegen die AfD-Kundgebung am Kronprinzplatz

Die Progromnacht 1938

Heute vor 80 Jahren marschierten SA Leute durch die Straßen Deutschlands und zerstörten (größtenteils jüdische) Geschäfte, Gottes- und Gemeindehäuser und töteten und misshandelten tausende Menschen. Dieses Ereignis ging ein in die Geschichte als Reichsprogromnacht und war der damalige Höhepunkt des faschistischen Terrors gegen die jüdische Bevölkerung in Deutschland.

Doch obwohl die Nazis 1945 militärisch besiegt wurden, zeigt sich in Deutschland ein anderes Bild. Im Nachkriegsdeutschland hatten Faschisten bald wieder wichtige Positionen inne und heute können Nazis, vom Staat geschützt, wieder marschieren.
Mit den Bildern der dreißiger und vierziger Jahre im Kopf ist es unsere Pflicht diese Nazis zu stoppen und dafür zu sorgen, dass Fenster nicht wieder zu Kristall werden.

Kandel: Antifaschistische Aktionen gegen Naziaufmarsch

Kein guter Tag für die Rechten um Marco Kurz gestern im pfälzischen Kandel. Mehrere hundert Menschen haben sich an den antifaschistischen Gegenprotesten beteiligt und den Marsch der Rechtsradikalen nachhaltig beinträchtigt.

Dass die Rechten letztlich doch ein Teil ihres Programmes abspielen konnten, dafür sorgte einmal mehr die Polizei, welche die Gegenproteste mehrfach angriff. Bei einem polizeilichen Übergriff wurde ein Antifaschist durch einen Polizeihund schwer verletzt, ein anderer erlitt bereits zuvor eine Kopfplatzwunde. Wir senden Grüße an die Genossen und wünschen ihnen eine schnelle Genesung.

Wo immer Faschisten auf die Straße gehen und ihre Hetzte verbreiten wollen, werden auch wir sein und ihnen zeigen das es keinen Platz für faschistisches Gedankengut und rechte Hetzte gibt.

Wir haben neue Flyer fürs Offene Antifa Treffen!

…darum waren wir in der vergangenen Woche fleißig und haben den Rest der alten und unsere neuen Flyer unter die Menschen gebracht.
In Villingen-Schwenningen, aber auch in den umliegenden Städten wurde verteilt – an Schulen, Läden, Bahnhöfen, Briefkästen, …
Vielleicht habt ihr ja auch einen Flyer in die Hand bekommen.

Gegen Nazis, AfD und den Rechtsruck.
Antifaschistisch aktiv werden ! Seid dabei.

Am 6. Oktober nach Kandel – weil es wichtig ist!

Ob in Kandel, Offenburg, Chemnitz oder Köthen: unter dem Schlagwort „kriminelle Ausländer“ macht die Rechte mobil. Mit ihrer rassistischen Hetze erreichen sie Teile der Gesellschaft und sammeln sie hinter reaktionären- und rechten Parolen – Faschisten und Nazi-Hools, AfD und „besorgte Bürger“ sind gemeinsam auf der Straße.

Seit Ende des letzten Jahres marschieren regelmäßig Faschisten im kleinen Städtchen Kandel auf. Als Anlass dafür nutzen die Rechten die Ermordung einer jungen Frau durch ihren Exfreund – AfD und Faschisten sehen die Chance ihre Parolen von den „kriminellen Ausländern“ zu verbreiten und tragen sie wie Fackeln durchs ganze Land. Wo auch in Deutschland ein Mensch ohne deutschen Pass an einem Mord beteiligt, oder vermutlich darin verwickelt war, sehen die Rechten Potential um ihre Hetze in die Gesellschaft zu tragen – auch aufbauend auf den rassistischen Demos in Kandel.

Umso „normaler“ es für einige wird, unter rechten Parolen und zusammen mit Faschisten auf die Straße zu gehen, umso wichtiger wird ein breiter antifaschistischer Widerstand gegen ihre Aufmärsche. Umso stärker der Rechtsruck im Staat bemerkbar wird, umso notwendiger wird unser gemeinsames, konsequentes Eintreten gegen Rassisten und rechte Hetze.

Eingreifen wenn es wichtig ist – Am 6. Oktober auf nach Kandel!

Kurzbericht: Proteste gegen die AfD in Donaueschingen

Am Donnerstag, den 20. September, versammelte sich im Gasthaus ‘Ochsen‘ in Donaueschingen nicht zum ersten Mal die AfD mit lokalen Vertretern, u.A. auch mit Markus Frohnmaier, der immer wieder für Schlagzeilen sorgt.

Vor Beginn der Veranstaltung versammelten sich ca. 35 AntifaschistInnen vor dem Ochsen. Die Polizei hatte Gitter aufgestellt und machte mit einem Vertreter des Ordnungsamtes, der immer wieder mit dem Veranstalter der AfD plauderte, klar, sie würden konsequent gegen jeden Auflagenverstoß vorgehen.

Während einzelne Rechte in die schlecht besuchte Veranstaltung im Gasthaus  eintraten, wurden sie lautstark mit Parolen und Transparenten konfrontiert, die sich klar gegen den Rechtsruck stellten.

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